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Orgagutachten

13.05.2015

Gemeinsam die Verwaltung prüfen

Arbeitsgruppe eingesetzt

Das Projekt Urbanes Leben am Papierbach hat eine Lenkungsgruppe, die Innenstadt einen Runden Tisch. Jetzt hat auch die Verwaltung eine Arbeitsgruppe erhalten, eine Steuerungsgruppe, die dem Umsetzungsprozess des Organisationsgutachtens neuen Schwung verleihen soll. Das Gutachten hatte der Bayerische Kommunale Prüfungsverband erstellt.

Neben Oberbürgermeister Mathias Neuner ( CSU) und den sechs Abteilungsleitern gehören dieser Arbeitsgruppe Personalreferentin Barbara Juchem (CSU) sowie ein externer Moderator an. Aus den Reihen des Stadtrats mit dabei sind Dieter Völkel ( SPD), Doris Baumgartl (UBV), Axel Flörke (Landsberger Mitte), Jost Handtrack (Grüne) und Georg Krackhardt (UBV). Sie sollen die Umsetzung des Organisationsgutachtens wieder in geordnete Bahnen bringen, auch wenn Felix Bredschneijder (SPD) der Meinung war, dass dies unnötig sei. Die Organisation der Verwaltung sei schließlich allein Sache des Verwaltungschefs und das sei nun mal der OB. Weshalb nun ein weiterer Arbeitskreis eingesetzt werden solle, könne er nicht nachvollziehen.

„Dann müssen Sie aber mit meinen Entscheidungen leben“, gab Mathias Neuner zu verstehen, „nur Einzelpunkte rauspicken geht einfach nicht.“ Damit spielte er auf eine Entscheidung des Stadtrats an, fünf Stellen zusätzlich für den Bauhof zu genehmigen, der Prüfungsverband hatte eine Reduzierung der Stellen vorgeschlagen. Auch die Eingruppierung des künftigen Stadtbaumeisters legte der Stadtrat mehrheitlich auf eine höhere Stufe fest.

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Stefan Meiser (ÖDP) empfand „Sympathie“ für die Äußerung des Oberbürgermeisters, so wie bisher gehe es jedenfalls nicht weiter. Auch Georg Krackhardt sieht den Spagat zwischen Stadtrat und Rathauschef: „Es kann aber nicht sein, dass wir als Stadtrat uns als die Guten darstellen und er ist immer der Böse und kassiert die Watschen.“ Dr. Reinhard Steuer mahnte einen distanzierteren Umgang mit dem Gutachten an: „Das ist kein Dogma, sondern nur Hilfsmittel.“ Werde etwas abgeändert, müsse man jedoch gute Argumente dafür haben.

Mathias Neuner glaubt an den Erfolg der gemeinsamen Arbeitsgruppe. Ohnehin sehe er sie nicht als politisches, sondern als ein Fach- und Arbeitsgremium. Die erste Sitzung soll noch vor Pfingsten zustandekommen, darauf bestand Personalratsvorsitzender Ernst Müller: „Es hängen momentan einige Beförderungen fest.“ (hön)

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