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Versammlung

29.01.2015

Gerätehaus marode, Fahrzeug überaltert

Zwei Ehrungen bei der Feuerwehr Hausen für lange Jahre im aktiven Dienst: (von links) Kreisbrandmeister Ewald Kapfhammer; Kommandant Wolfgang Keil, Simon Loibl (40 Jahre); Harald Schmelcher (25 Jahre) und Zweiter Bürgermeister Robert Sedlmayr.
Bild: Alwin Reiter

Für ein neues Auto für die Feuerwehr Hausen steht im Haushalt Geld bereit

In Hausen ist das Feuerwehrhaus undicht, an Stellen, an denen Feuchtigkeit eindringt, ist zu sehen, wie sich Schimmel bildet. Dies ist in der Feuerwehrversammlung thematisiert worden, ebenso, dass ein neues Fahrzeug notwendig ist, wofür jedoch schon Gelder in den gemeindlichen Haushalt eingestellt sind. Auch fürs Gerätehaus sind Planungskosten bewilligt.

Die erste Übung musste laut Bericht von Kommandant Wolfgang Keil wegen des Feuchtigkeitsproblems im Schützenheim abgehalten werden. Auch das 40 Jahre alte Feuerwehrfahrzeug macht der Mannschaft Probleme: So gab es im vergangenen Jahr einen geplatzten Kühler in der Sommerzeit, obwohl das Fahrzeug in der Feuerwehrhalle stand, so Keil weiter. Im November ging auch eine Pumpe kaputt, für die es keine Ersatzeile mehr gibt. Das momentan im Dienst stehende Auto wurde 1974 gebaut und 2003 von der Siemens-Werksfeuerwehr gekauft.

Die Gemeinde hat jedoch die notwendigen finanziellen Mittel für eine Neuanschaffung bewilligt. „Es wurden heuer 50000 Euro für ein Fahrgestell in den Haushalt eingestellt“, so Zweiter Bürgermeister Robert Sedlmayr, der in Vertretung von Gemeindechef Wilhelm Lehmann gekommen war. Für das Feuerwehrhaus wurden 10000 Euro Planungsmittel eingestellt, „es sollen alle vier Feuerwehren erhalten bleiben“, so Sedlmayr.

Anfang Februar will Kommandant Keil die neuen Fahrzeuge von Kaltenberg und Schöffelding nach Hausen kommen lassen, die beide das gleiche Fahrgestell, aber jeweils eine andere Beladung haben. Auch die Gemeinderäte sind eingeladen, sich ein Bild von der unterschiedlichen Auf- und Ausrüstungen zu machen. Kreisbrandmeister Ewald Kapfhammer empfahl: „Kauft’s euch ein Fahrzeug, das euch zusagt.“

Hausen hat eine relativ junge Mannschaft, die im vergangenen Jahr 24 Einsätze – davon drei Brände – mit 455 Stunden abzuarbeiten hatte und 670 Übungsstunden leistete. Insgesamt standen die Aktiven 1125 Stunden im Dienst der Allgemeinheit. Kommandant Keil zeigte sich sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Zusätzlich zu den geleisteten Gesamtstunden kamen nochmals rund 90 Stunden durch die Gerätewarte zusammen, die das betagte Fahrzeug pflegen und Gerätschaften überprüfen.

Bei den Wahlen zum Vorstand des Feuerwehrvereins wurde Bernd Feuerborn als Vorsitzender bestätigt. Stellvertreter Christian Krippner wird von Thomas Keil abgelöst und Kassier Alexander Peischl gab sein Amt an Astrid Keil ab. Auch beim Schriftführer gab es einen Wechsel, Bernd Braumüller folgt auf Stephan Winter. Der Jahresbeitrag wurde von fünf auf zehn Euro angehoben.

Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Simon Loibl von Kreisbrandmeister Ewald Kapfhammer in Vertretung der Kreisbrandinspektion ausgezeichnet. Für 25 Jahre wurden der nicht anwesende Georg Witsch sowie Harald Schmelcher geehrt. Ob Verein oder aktive Mannschaft, es gibt einiges Programm in Hausen: So geht es im April mit einem Erste-Hilfe-Kurs an, an dem sich auch Bürger beteiligen können. Weitergehen wird es mit umfangreichen Truppführer- und Atemschutzlehrgängen sowie einem Kettensägenlehrgang. Zweiter Vorsitzender Thomas Keil will zum 1. Mai eine Maifeier – allerdings ohne Maibaum – organisieren. (ar)

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