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Geschlossener Kindergarten: Die richtige Entscheidung

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Kommentar Von Thomas Wunder
04.04.2019

Wegen des Norovirus ist der Kindergarten in Egling vorübergehend geschlossen worden. LT-Redakteur Thomas Wunder findet das absolut richtig.

Es ist für Eltern nicht immer eine leichte Entscheidung, ihre Kinder wegen einer Erkrankung nicht in den Kindergarten oder in die Schule zu schicken. Müssen Mama und Papa in die Arbeit und leben die Großeltern in einer anderen Stadt, droht der Betreuungs-Notstand. Also dann doch lieber das kranke Kind in den Kindergarten oder in die Schule schicken?

Manche Krankheiten sind lange ansteckend

Das ist sicherlich keine gute Entscheidung, aber in vielen Fällen die Regel. Die Leidtragenden sind andere Kinder und das Personal in den Kindertagesstätten oder die Lehrer. Erkältung, Grippe, Bindehautentzündung und Magen-Darm-Erkrankungen machen dann schnell die Runde. Und auch wenn das Kind auf dem Weg der Besserung ist, sollte es noch ein, zwei Tage zu Hause bleiben. Beispiel Norovirus: Bis zu 48 Stunden nach dem Abklingen der Symptome sind Betroffene noch ansteckend.

Es war daher die absolut richtige Entscheidung des Gesundheitsamts, die Kindertagesstätte in Egling für zwei Tage zu schließen – auch wenn jetzt einige Eltern kurzfristig ihren Nachwuchs zu Hause betreuen müssen. Sie sollten aber Verständnis für die Maßnahme zeigen. Schließlich könnte sich auch ihr Kind anstecken.

Lesen Sie den Artikel zum Thema: Norovirus: Ein ganzer Kindergarten macht dicht

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