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Geltendorf

10.02.2017

Gesuchter Syrer festgenommen

In der Geltendorfer Flüchtlingsunterkunft wurde ein 20-jähriger Syrer festgenommen, der im Verdacht steht, bei einem Raub in München beteiligt gewesen zu sein.
Bild: Symbolbild/Alexander Kaya

Die Polizei erklärt jetzt die Hintergründe eines Einsatzes in der Flüchtlingsunterkunft. Dieser hatte in Geltendorf für Aufsehen gesorgt.

Das Polizeipräsidium München hat jetzt weitere Auskünfte zu den Hintergründen einer aufsehenerregenden polizeilichen Durchsuchung am 22. Januar in der Asylbewerberunterkunft am Geltendorfer Bahnhof gegeben. Denn inzwischen war die Polizei am frühen Donnerstagmorgen zum zweiten Mal in Geltendorf, und dieses Mal gab es auch eine Festnahme: Dabei konnte ein 20-jähriger Syrer in Gewahrsam genommen werden, wegen dem man bereits im Januar vor Ort gewesen war. Der junge Mann zählt zu den vier Hauptverdächtigen einer Raubtat, die am 20. Januar im Münchner Stadtteil Thalkirchen verübt worden war.

Dabei waren drei junge Männer – ein Iraker, ein Kosovare und ein Grieche – im Alter von 17 und 19 Jahren bei der Thalkirchener Brücke am Isarufer von etwa 20 Jugendlichen angegriffen und mit einer Kette und einem Messer attackiert worden. Die Täter entwendeten die Mobiltelefone sowie das Bargeld der drei jungen Männer. Die Raubopfer wurden verletzt und mussten im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Einen der Haupttäter vermutete die Polizei in der Geltendorfer Asylbewerberunterkunft, doch dort war er zunächst nicht aufzufinden. Ein erneuter Versuch am Donnerstag brachte nun einen Erfolg: Der 20-jährige Syrer wurde festgenommen, ebenso drei weitere Haupttatverdächtige im Alter von 16 bis 20 Jahren. Sie hatten sich in verschiedenen Aufnahmeeinrichtungen in München und Olching aufgehalten. Sie wurden am Freitag vernommen, Haftbefehl wurde beantragt, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums.

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