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Gesundheitsamt Landsberg: Ein trauriges Schauspiel

Kommentar Von Thomas Wunder
30.11.2020

Plus Die Stelle eines Leiters für das Landsberger Gesundheitsamt ist immer noch vakant. In Zeiten der Corona-Pandemie ist das ein Unding, findet LT-Redakteur Thomas Wunder.

Wenn über aktuelle Corona-Zahlen im Landkreis Landsberg berichtet wird, dann ist fast immer das Gesundheitsamt involviert. Dort bündelt sich eine Vielzahl an Aufgaben, die diese Krise mit sich bringt. Allein die Verfolgung der Kontakte positiv Getesteter nimmt viel Zeit und Energie in Anspruch. Bis spät in die Nacht telefonieren die Mitarbeiter. Doch die personelle Situation im Gesundheitsamt lässt zu Wünschen übrig. Die Stelle des Leiters ist seit zwei Jahren nicht besetzt.

Massenhaft Ärzte werden abgeworben

Doch das alles muss aufgebaut und koordiniert werden. Eine Aufgabe, die der Leitung des Gesundheitsamts zugedacht ist. Doch die ist in Landsberg derzeit gar nicht besetzt. In Zeiten, in denen massenhaft Ärzte und andere Mitarbeiter abgeworben werden, um der Corona-Pandemie Herr zu werden, gelingt es nicht, die Stelle einer Sachgebietsleitung zu besetzen. Stattdessen wird das Gesundheitsamt seit nunmehr zwei Jahren kommissarisch geleitet.

Das ist ein trauriges Schauspiel, zumal vonseiten des Landratsamts bereits Bewerbungsgespräche geführt und eine Empfehlung abgegeben wurde. Für das Landratsamt waren die Informationen über die drei Bewerber offenbar ausreichend, für das Gesundheitsministerium nicht. Und so zieht sich die Nachbesetzung weiter hin.

Lesen Sie dazu auch: Das Landsberger Gesundheitsamt steht ohne Leitung da

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