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Mariensingen

17.08.2012

Glockenweihe mit würdigem Abschluss

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2 Bilder
Ein überdimensionaler Kräuterbuschen stand im Altarraum, während die Lechgau-Trachtler mit konzertanter Volksmusik und Gesang die Muttergottes lobten.

Lechgau-Trachtenverband auf dem Hohen Peißenberg

Der katholische Feiertag Mariae Himmelfahrt wird im Volksmund auch „Frauentag“ genannt. Beim Mariensingen des Lechgau-Trachtenverbandes auf dem Hohen Peißenberg waren es auffallend viele Frauen, die sich eine Auszeit gönnten und diese eineinhalb Stunden mit erstklassiger Volksmusik genossen.

Dieses Patrozinium war ein ganz besonderer Festtag für die Wallfahrtskirche auf dem bayerischen Rigi. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurden am Vormittag fünf neue Glocken von Pferdefuhrwerken auf den Berg gebracht. Bei herrlichem Wetter weihte Prälat Peter Neuhauser das neue Geläut der Wallfahrtskirche und danach ließen sich die Gäste natürlich nicht lange bitten, bei diesem Blick auf die gesamte Alpenkette auch zur weltlichen Feier zu verweilen.

Der Lechgau-Trachtenverband wallfahrtet seit 1950 zum Gnadenbild der Muttergottes auf den Hohen Peißenberg. „Wir haben eine ganz besondere Beziehung zu dieser Wallfahrtskirche“, stellte Gauvorstand Florian Echtler fest, und deshalb wollten die Trachtler auch einen Beitrag zur Renovierung der Gnadenkapelle leisten. Die Glockenweihe war nun passende Gelegenheit, mit einem feierlichen Mariensingen den Festtag würdig abzuschließen. Bläser der Lechgaukapelle eröffneten den Lobpreis auf die Muttergottes, wohlklingende Klarinetten der „SMS-Musi“ oder ein wunderbares Zusammenspiel von Steirischer, Harfe und Kontrabass der „Sunnscheinmusi“ aus Böbing ließen den Kirchenraum erfüllen.

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Trotz der gut 300 Zuhörer in der überfüllten Wallfahrtskirche war es mucksmäuschenstill, als das Peitinger Harfenduo seine Weisen anstimmte oder die Familienmusik Kirchhofer aus Burggen konzertante Volksmusik bot. Der Rotter Dreigsang und die Geschwister Kirchhofer ergänzten diesen musikalischen Lobpreis noch durch wunderbare Marienlieder. „Wenn die Gnadenkapelle erzählen könnt“, regte die Sprecherin Maria Schweiger aus Epfach mit einfühlsamen Texten zum Nachdenken an und sinnierte darüber, mit wie vielen Bitten und Anliegen die Leute über Jahrhunderte auf diesen Berg gekommen sind.

Mehr dazu in der LT-Printausgabe.

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