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Kommentar

21.02.2018

Grippewelle: Heute mal ohne Handschlag

LT-Redakteur Dominic Wimmer.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Lassen wir die sonst üblichen Höflichkeitsformen einfach mal weg in nächster Zeit. Unsere Gesundheit wird es uns danken - sagt LT-Redakteur Dominic Wimmer.

Alles begann am Rosenmontag mit einem eigentlich harmlosen Kratzen im Hals. Zu diesem Kratzhals gesellten sich Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber – und eine ordentliche Portion schlechte Laune. Als jemand, der sehr selten krank wird, habe ich mich gefragt: War ich zu leichtsinnig? Wer hat mich angesteckt? Habe ich gegen meine sonstigen Rituale verstoßen?

Die Erreger tummeln sich momentan

Ja, meine Rituale sorgen manchmal für ein müdes Lächeln im Kollegen- und Bekanntenkreis. Denn ich gebe in der kalten Jahreszeit ungern anderen Menschen die Hand. Wenn doch, dann suche ich in aller Regel so bald als möglich das nächste Handwaschbecken auf oder desinfiziere mir die Hände. Trotz aller Höflichkeit sollte man gerade jetzt in der Hochphase der Grippezeit darauf verzichten, anderen Menschen zur Begrüßung die Hand zu geben. Denn momentan verbreiten sich Erreger ohnehin schon rasend schnell – sie lauern auf Türklinken, in überhitzten Verkehrsmitteln oder an den Griffen von Einkaufswagen.

Sicherlich kann man es mit der Vorsicht übertreiben. Aber wenn man ein paar einfache Verhaltensregeln beachtet, kann man es ohne Grippe oder Erkältung durch den Winter schaffen. Und ein freundliches „Grüß Gott“ ist ohnehin besser als ein feuchter, halbherziger Händedruck.

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