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Ausstellung

23.10.2012

Großes Lob für kleine Formate

Montagsfigur von Katharina Ranftl.
Bild: Nue Ammann

Großer Besucherandrang in Dießen bei der Ausstellung "Kleine Formate"

Viel Lob für die Künstler, die Kuratorin Annunciata Foresti und die Veranstaltung allgemein gab es am Eröffnungsabend der Produzentenausstellung „Das Kleine Format“. Dießens Bürgermeister Herbert Kirsch als Schirmherr lobte die Auswahl der Kunstwerke und dankte den 34 teilnehmenden Künstlern für ihre „tolle Arbeit“. Gastredner Dr. Sepp Dürr, Kulturpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, nannte die Werkschau eine „wunderbare Ausstellung“ und das zahlreich erschienene Publikum machte durch kräftigen Applaus deutlich, dass es diese Meinungen teilte.

Der Besucherandrang war groß, die Stimmung gut, und wie in den Vorjahren bestimmten die Besucher der Vernissage durch eine schriftliche Wahl den Künstler, aus dessen präsentierten Arbeiten Bürgermeister Kirsch ein Werk aussuchen und für die Gemeinde Dießen erwerben sollte.

Über diese Auszeichnung konnte sich in diesem Jahr die junge Holzbildhauerin Katharina Ranftl aus Hechenwang freuen, deren liebevoll geschnitzte Figuren menschliche Eigenheiten durch Körperhaltung, Gestik und Kleidung charmant widerspiegeln. „Montagsfiguren“ oder „Schmetterlingspuppen“ nennt sie ihre handlichen Skulpturen, die stets farbig gefasst sind und häufig „mit Papieren, Stoffen oder Garnen bekleidet, gefundenen Materialien wie Orangenpapier, Pralinenförmchen, Zeitungspapier, Nähseide oder Spitzenbänder“, so die Künstlerin.

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An die zweite Stelle in der Publikumswertung schafften es die Zeichnungen der in Dießen lebenden Bildhauerin Sybille Schwarz. Sie spürt mit ihren schwarz-weiß gehaltenen Bildern von Kindern in einfühlsam beobachteten und stark erzählerischen Haltungen der Vielgestaltigkeit kindlicher Identität nach. Platz drei der Publikumsprämierung erreichte eine Serie von Ölbildern von Uli Guth, der die Tätigkeit des Fegens zum Bildmotiv macht und durch eine serielle Hängung kontemplative Wirkung erzeugt.

Erstmals in diesem Jahr nehmen auch zwei englische Künstler aus der Region um Dießens Patenstadt Windermere an der Ausstellung teil. So zeigt Rebecca Payn Ölgemälde von Landschaften, die sich zwischen naturalistischer Darstellung und Abstraktion bewegen, während Alan Stones detailgetreu gemalte Studien aus großer Höhe auf überflutetes Land präsentiert. Die Produzentenausstellung „Das Kleine Format“ im Kulturforum Blaues Haus ist bis Sonntag, den 18. November, jeweils freitags bis sonntags zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe des LT.

(www.das-kleine-format.de)

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