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Raiffeisenbank

20.05.2015

Grünes Licht für die Fusion

Im Juli soll die Verschmelzung der drei Banken vollzogen werden

Schon in wenigen Wochen soll die Fusion der Raiffeisenbank Lech-Ammersee mit der VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg und der Raiffeisenbank südöstlicher Starnberger See rechtlich vollzogen werden: Voraussichtlich Anfang Juli soll der Zusammenschluss ins Genossenschaftsregister eingetragen werden. Die Weichen wurden bereits gestellt: Die Mitglieder der Raiffeisenbank Lech-Ammersee haben mittlerweile grünes Licht für den Zusammenschluss gegeben. 85,7 Prozent der Mitglieder stimmten in der Generalversammlung in geheimer Wahl für die Fusion: ein Ergebnis, mit dem die Vorstandsmitglieder Günter Seger und Bernd Runge sehr zufrieden sind. „Das ist ein klares Votum“, betonte Seger im Rahmen eines Pressegesprächs.

„Damit haben die Mitglieder der Genossenschaft eine weitreichende und zukunftsorientierte Entscheidung getroffen“, meinen die Vorstandsmitglieder. Eine Entscheidung, die natürlich auch für Erleichterung im Vorstand sorgte: Denn schließlich mussten laut Satzung immerhin 75 Prozent der Mitglieder zustimmen, um die Fusion überhaupt möglich zu machen.

Die wichtigste Nachricht für die Kunden und Mitarbeiter: „Es bleiben alle Geschäftsstellen erhalten, und es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen von Mitarbeitern“, versicherten die Vorstandsmitglieder. Auch wolle die Bank weiterhin die Vereine und Institutionen vor Ort unterstützen. Der Landkreis Landsberg werde durch die Fusion keinesfalls geschwächt, sondern sogar gestärkt: „Es werden sogar zusätzliche Arbeitsplätze bei uns im Landkreis geschaffen“, betont Runge. So werden in Vilgertshofen künftig sechs Mitarbeiter mehr als bisher beschäftigt sein: Denn eine Fachabteilung für Spezialkredite soll von Herrsching nach Stadl abgezogen werden. In Apfeldorf wird die EDV-Abteilung konzentriert, und im Gegenzug kommt die Kreditabteilung von Apfeldorf nach Herrsching: Dadurch werden in der Summe fünf Mitarbeiter mehr als bisher in Apfeldorf vor Ort sein (diese Angestellten kommen überwiegend aus den Filialen aus Herrsching und Weßling). Seger und Runge werden weiterhin Ansprechpartner für den Bereich Lech-Ammersee bleiben. Das Büro von Seger wird künftig in Dießen sein, Runge wird in Herrsching zu erreichen sein.

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Statt der Generalversammlungen wird es in Zukunft Vertreterversammlungen geben. Der neue Zusammenschluss aus den drei Banken soll künftig offiziell „VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg“ heißen. Allerdings soll im nächsten Jahr noch einmal darüber diskutiert werden, ob vielleicht noch ein anderer Name gefunden wird. Parallel zur Raiffeisenbank Lech-Ammersee hat auch die Raiffeisenbank südöstlicher Starnberger See grünes Licht für die Fusion bekommen: In der Vertreterversammlung erreichte sie eine Zustimmung von 95 Prozent.

Die Vertreterversammlung der übernehmenden Bank, der VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg, stimmte mit 100 Prozent der Verschmelzung zu. Im Rückblick auf 2014 spricht die Raiffeisenbank Lech-Ammersee von einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 234 Millionen Euro, das gesamte betreute Kundenvolumen auf 428 Millionen Euro. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt haben die Mitglieder den Aufsichtsratsvorsitzenden Herbert Thalhofer aus Schondorf sowie dessen Stellvertreter Peter Szikora aus Apfeldorf. Mit der Fusion entsteht nun die viertgrößte Genossenschaftsbank in Bayern.

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