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Gut Mittelstetten: Vom Reiterhof zum Dorf

Kommentar Von Thomas Wunder
30.01.2021

Plus Der Eigentümer von Gut Mittelstetten bei Landsberg hatte viel vor. Wie LT-Redakteur Thomas Wunder seine Konzepte beurteilt.

Das Gut Mittelstetten liegt eingebettet zwischen sanften Hügeln und Wäldern, eine Allee führt von der Kreisstraße zwischen Erpfting und Ellighofen dorthin. Ein schöner Ort. Doch dem ehemaligen Gut drohte der Verfall, als es im Jahr 2007 von der Stadt Landsberg gekauft wurde. Die behielt die landwirtschaftlichen Flächen und verkaufte das Gutsgelände weiter.

Der jetzige Eigentümer hat nun die schwierige Aufgabe, das Areal sinnvoll zu nutzen. Dass er dabei die Wirtschaftlichkeit im Blick haben muss, ist klar. Und so wanderten die Pläne für einen Reiterhof schnell in die Schublade. Auch das zweite Konzept mit Orangerie, Markthalle, Kindergarten und Hotel scheiterte vor allem an den wirtschaftlichen Zwängen eines solchen Projekts.

Wohnraum ist auch im Landkreis Landsberg knapp

Dass einige Stadträte dieser Konzeption wehmütig nachweinen, ist zwar nachvollziehbar, die Entscheidung des Eigentümers aber auch verständlich. Gerade in der aktuellen Lage ist ein solches Konzept doch sehr riskant. Und so setzt der neue Eigentümer jetzt noch stärker auf den Wohnungsbau. Schließlich ist Wohnraum auch im Landkreis Landsberg knapp. Was Mittelstetten allerdings noch zu einem neuen Dorf fehlt, ist eine Anbindung an des Netz des öffentlichen Nahverkehrs.

Lesen Sie dazu auch: Landsberg: Wie in Gut Mittelstetten ein neues Dorf entsteht

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