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Eishockey

27.02.2015

Harte Landung nach dem Höhenflug

Harte Landung: Nach dem Heimsieg am vergangenen Sonntag kassierten die Riverkings (vorne Markus Kerber) in Memmingen wieder eine Niederlage und damit steht es in der Play-off-Serie 2:1 für die Indians. Am Sonntag könnten die Riverkings erneut ausgleichen, dann würde am Dienstag die Entscheidung fallen.
Bild: Thorsten Jordan

Riverkings verlieren in Memmingen, aber eine Chance haben sie noch

Es scheint ein Viertelfinale der Heimsiege zu werden: Bislang setzten sich sowohl Memmingen als auch die Riverkings jeweils zu Hause durch. Pech nur, dass drei der fünf Spiele in dieser Play-off-Runde in Memmingen stattfinden. Demnach hätten die Landsberger am Sonntag (17 Uhr) ihr letztes Saisonheimspiel. Aber vielleicht lässt sich ja auch diese Serie brechen, dann würde die Entscheidung am Dienstag fallen. Gestern Abend gelang es den Riverkings nicht: Mit 2:7 unterlagen sie.

Die Hausherren begannen mit viel Druck, benötigten aber eine Überzahl, um in der 10. in Führung zu gehen. War es zunächst ein schnelles Spiel, so wurde es immer härter, ähnlich wie am Sonntag in Landsberg. Die Riverkings nahmen den Kampf an und als kurz nach dem Führungstreffer ein Memminger in die Kühlbox musste, fiel der Ausgleich durch Tobias Turner (11.). Ab der 14. ging es Schlag auf Schlag: Innerhalb von drei Minuten stellte Memmingen auf 4:1 – eine Vorentscheidung schien gefallen zu sein. Doch die Riverkings kämpften sich zurück. Wiederum mit einem Mann mehr traf Andreas Schmelcher 18 Sekunden vor der ersten Pause zum Anschluss, wobei nicht ganz klar war, ob nicht Mike Dolezal noch den Puck abfälschte. Die große Chance, weiter aufzuholen, hatten die Riverkings zu Beginn des zweiten Drittels, als sie doppelte Überzahl hatten. Tatsächlich lag die Scheibe auch ein Mal im Tor, doch der Treffer wurde nicht gegeben. Trotzdem machten die Riverkings weiter Druck – das Tor erzielte aber Memmingen (32.). Dann folgte auch noch eine fünfminütige Unterzahl: Tobias Wedl musste mit Spieldauerstrafe vom Eis. Doch die Riverkings überstanden auch diese Strafe, hatte daraufhin Überzahl, ehe es für Robin Maag auf die Strafbank ging.

Ins letzte Drittel starteten die Riverkings in Unterzahl, aber es schlug erst ein, als beide Teams komplett waren. Mit dem 6:2 war dieses Spiel nun endgültig entschieden, denn dass die Hausherren diesen Vorsprung noch mal aus der Hand geben würden, damit konnte nicht gerechnet werden. Trotzdem versuchten die Riverkings alles, am Ende unterlagen sie aber – zu hoch – mit 2:7, denn einen Treffer legte Memmingen noch nach.

Am Sonntag, 17 Uhr, steht Spiel vier in dieser Serie in Landsberg an. Gut möglich, dass es der letzte Auftritt der Riverkings in dieser Saison im eigenen Stadion ist. In Memmingen waren gestern 2532 Zuschauer – vielleicht können die Landsberger ja diese Kulisse noch überbieten.

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