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Dießen

13.02.2018

Heuer geht’s ums Baumfällen und Parken

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4 Bilder
Das Abholzen der Kastanien vor der ehemaligen Gastwirtschaft in Dettenschwang (oben)  ist ein Thema beim Handwagerl-Umzug in Dießen.
Bild: Stephanie Millonig

In Dießen treffen sich die Narren am Faschingsdienstag zum Handwagerl-Umzug. Sie zeigen auf ihren Vehikeln, was übers Jahr ein Aufreger war.

Das gesellschaftliche und politische Leben in Dießen gibt genügend her, um alljährlich am Faschingsdienstag Themenwagen in der Fischerei auffahren zu lassen. Eine Steilvorlage für jeden Rosenmontagswagen-Bauer – und sei es nur in der Handwagerl-Version – sind natürlich die Auseinandersetzungen um Parkplätze, Blumenbeete und eine derzeit zumindest am Wochenende geplante Fußgängerzone in der Mühlstraße.

Der Diez wird zum Manneken Pis

Da begräbt ein Sensemann, der mit einem Schlitten auf Rädern unterwegs ist, die Mühlstraße und auf dem Wagen von Andreas Hoffmann „stirbt“ die Geschäftswelt: „Muss der Kunde zum Auto weit laufen, verliert er die Lust vor Ort was zu kaufen“, so seine Prognose. Und den Diez macht er zum „Manneken Pis“, der mit seinem Strahl gleich die Blumenbeete am Platz gießen kann. Ein Trommler von der Musi „Krach& Fürchterlich“ fragt sich, ob nach der Fußgängerzone ein Dieselfahrverbot für die Herrenstraße oder eine E-Prämie für Dießens Rollatoren kommt – zu lesen auf einer umgehängten Tafel.

Den Maibaumfreunden Lachen geht es um die Kastanien in Dettenschwang

Eine Gewerbeschau der ganz besonderen Art bieten die Ammersee-Actors: Sie zeigen, „wo Dießen am Schönsten ist – von Kunst bis Krempel – von Oldtimer bis Konzeptstudie“. Und sie haben sich die ganz besonders „schönen“ Plätzchen ausgesucht. Die Maibaumfreunde Lachen haben eine neue Firma gegründet: Anspielend auf die Fällung der Kastanien vor dem Wirtshaus in Dettenschwang sind sie als Fällunternehmen unterwegs, zu erreichen unter www.wir entsorgen Biergärten.de. Die angesägten Bäume haben sie schon dabei.

Doch nicht nur Kritik ist angesagt, sondern auch positiver Gestaltungswille: Auf einem Wagen machen die Fischereier die Mühlstraße „vom Diez bis zum Maibaum“ zur Erlebniswelt. Auf einem Plakat werden Biercamp, Lido, Schachbrett oder auch Kletterwand vorgeschlagen, um die Fläche zu beleben. Und die Nachbarschaftshilfe wirbt mit „Nach-t-bar schafft(s) Hilfe´.

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