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Leeder

28.05.2015

Hier sollen bald Wohnhäuser stehen

Neues Baugebiet an der Kreuzstraße: Auf dieser Freifläche entlang der Kreuzstraße soll der erste Bauabschnitt des neuen Gebietes verwirklicht werden.
Bild: Andreas Hoehne

Im Südosten von Leeder ist ein neues Baugebiet geplant – mit bis zu 45 Plätzen. Schon jetzt ist das Interesse groß.

Die Gemeinde Fuchstal will neue Wege bei der Ausweisung eines Baugebietes beschreiten. Oliver Prells vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München stellte den Gemeinderäten nun das Gesamtkonzept vor. Dies betrifft ein etwa 4,5 Hektar großes Gebiet im Südosten von Leeder, wo in drei Bauabschnitten etwa 45 Plätze entstehen könnten. Die gesamte Fläche befindet sich im Gemeindebesitz. Für einen ersten Bereich, der 200 Meter entlang der südlichen Kreuzstraße verläuft, wurde das Bauleitverfahren bereits eingeleitet.

Denn die Ausweisung neuer Grundstücke in Fuchstal sei unbedingt erforderlich, sagte Bürgermeister Erwin Karg. Zum einen könne man durch die Gemeinde in Leeder keinen einzigen Bauplatz mehr anbieten, zum anderen hätten bereits aber zwölf bis 14 junge Leute ihr Interesse bekundet. Alle von ihnen hätten Anspruch auf einen Erwerb nach dem Einheimischenmodell, sagte Karg. Der erste Bauabschnitt umfasst sieben Einzelhäuser und vier Doppelhaushälften. Durch die Lage auf einem 33 Meter tiefen Streifen entlang der Kreuzstraße gebe es zwar hier wenig Gestaltungsspielraum, trotzdem sollen die Häuser nicht einfach parallel hintereinander aufgereiht werden, meinte der Planer.

Für die größere, dahinter liegende Fläche wartete Prells mit einem Konzept auf, das dem Charakter einer „Vorstadt“ oder einem „Schlafdorf“ entgegentrete. Stattdessen solle ein lebendiges dörfliches Leben ermöglicht werden. Die gekrümmten Erschließungsstraßen seien nicht nur Verkehrswege, sondern auch Orte der Begegnung und böten den Kindern Raum zum Spielen. Die unterschiedlich großen Häuser sollen nicht nebeneinander sondern versetzt stehen, einzelne auch quer und öffnen sich zur Straße. Hierfür werde auf Vorgärten und Einfriedungen verzichtet. Die Gebäude würden einfache Bauformen und eine ruhige Dachlandschaft aufweisen. Gesorgt sei auch für öffentliches Grün.

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Abgeschlossen werde das allgemeine Wohngebiet im Osten an dem Feldweg in der Verlängerung der Josef-Schöner-Straße, der in späterer Zukunft als Umgehungsstraße für den Süden von Leeder ausgebaut werden soll. Hier sei ein Streifen für Gewerbe eingeplant. Auch an Hand von historischen Plänen des Dorfes untermauerte Prells seine Idee vom Durchbrechen der starren geometrischen Anordnungen.

Als erfrischenden Ansatz bezeichnete Johannes Wolffhardt den Entwurf, auch wenn er die „fehlende solare Optimierung“ bemängelte. Auch Bürgermeister Karg zeigte sich angetan von dem Vorschlag und bat die Räte, Anregungen über die Verwaltung an den Planer zu leiten.

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