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Kaufering

15.09.2017

Hilti: Der Standort wächst weiter

Die neue Hilti Akademie in Kaufering sticht architektonisch ins Auge
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Die neue Hilti Akademie in Kaufering sticht architektonisch ins Auge
Bild: Julian Leitenstorfer

Im Sommer wurde die Hilti Akademie in Kaufering fertiggestellt. Heute durfte das Landsberger Tagblatt die Räume besichtigen. Die nächste Baustelle liegt nur wenige Schritte entfernt.

Nur wenige Schritte entfernt wird schon wieder gebaggert. Als heute bei einem Presserundgang die neu errichtete Hilti Akademie besichtigt werden konnte, streift der Blick die Baustelle für den Anbau an das vor 20 Jahren eingeweihte Verwaltungsgebäude. Die Botschaft ist klar: Der Standort in Kaufering wächst. Stufenweise soll er in den nächsten Jahren erweitert und modernisiert werden.

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Hilti, der Spezialist für Befestigungstechnik wie Bohrer oder Dübel mit Hauptsitz in Schaan in Liechtenstein, verfolgt eine klare Wachstumsstrategie. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei aus Sicht des Unternehmens der Neubau der Hilti Akademie in Kaufering. Nach 16 Monaten Bauzeit wurde sie im Sommer fertiggestellt, seither finden dort erste Mitarbeiterschulungen statt – heute unter anderem ein Verkaufstraining mit Rollenspiel.

Die Geräte können getestet werden

Das bisherige Trainingszentrum auf dem Gelände in Kaufering ist gerade mal so groß, wie eine der vier 214 Quadratmeter großen Hallen im Erdgeschoss, in denen Mitarbeiter und Kunden die Produkte des Unternehmens testen können. In den lichtdurchfluteten Hallen, durch deren große Fenster die frühere Bundesstraße zu sehen ist, stehen Betonblöcke und Mauern, in die mit dem Bohrhammer Löcher gebohrt werden können. Auch die Arbeit über Kopf wird dort simuliert.

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In der Akademie wurden neue Mitarbeiter auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet und die Belegschaft geschult und weitergebildet. Kunden sollen künftig nach Kaufering kommen, um an Fachseminaren und Praxistrainings teilzunehmen. Die neun Schulungsräume im ersten Stock bieten Platz für rund 180 Personen und sind mit modernster Technik ausgestattet. Auch für ein gutes Raumklima wurde viel Geld in die Hand genommen, wie der für den Neubau verantwortliche Christian Apfel sagte.

Die Investitionen liegen im zweistelligen Millionenbereich

Wer von außen auf das Gebäude blickt, dem fällt die Kettenfassade auf. Sie bildet die architektonische Verbindung zum nahe gelegenen Empfangsgebäude. Die Akademie, der Empfang und das Parkhaus sehen die Verantwortlichen bei Hilti als ein zusammenhängendes Projekt. Denn erst mit der Inbetriebnahme des Parkhauses sei Platz geschaffen worden für den Neubau der Akademie. Rund zehn Millionen Euro wurden investiert.

Die nächste Investition in den Standort ist der Anbau an das vor rund 20 Jahren errichtete Verwaltungsgebäude. „Wir platzen dort aus allen Nähten“, sagt Jochen Olbert, der Vorsitzende der Direktion der Hilti Deutschland. Bis Ende nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ein Schritt der Erweiterung und Modernisierung des Standorts in Kaufering.

Als Zeichen der Wertschätzung empfinden die führenden Kräfte in Kaufering auch die Tatsache, dass die Hilti Art Foundation drei großformatige Skulpturen des im vergangenen Jahr verstorbenen Schweizer Künstlers Gottfried Honegger anlässlich der Einweihung der Akademie übergeben hat. Die in bunten Lackfarben kolorierten Pilagen wurden prominent vor dem Empfangsgebäude platziert.

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