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Merkel warnt: "Wir riskieren gerade alles, was wir in den letzten Monaten erreicht haben"

26.03.2009

Historiker zu Gast

Landsberg (lt) - Beim heutigen Landsberger Gespräch wird der Oxforder Historiker Professor Roger Griffin auftreten, dessen Hauptforschungsgebiet der Faschismus im Allgemeinen und der Nationalsozialismus in Deutschland im Besonderen ist. Beginn ist um 20 Uhr im Stadttheater.

Seine provokanten Hypothesen haben weltweit zu Diskussionen geführt, die insbesondere im europäischen Bereich häufig zu Ablehnung führten, so ein Pressetext. Das heutige Thema heißt "Nun ist das Morgen zum Heute geworden - Nationalsozialismus und Moderne". Die These, dass Hitler ein Modernisierer oder Revolutionär war, sei in Deutschland ein Sakrileg. So sei zum Beispiel Rainer Zitelmann beschuldigt worden, Revisionist zu sein, als er den Modernisierungsdrang des Regimes in seinem Buch "Hitler. Selbstverständnis eines Revolutionärs (1991)" hervorhob.

Nichtsdestotrotz hat sich die neuere vergleichende Forschung im Totalitarismus und im Faschismus im englischen Sprachbereich in die These vertieft, der Nationalsozialismus sei eine alternative Form der Moderne gewesen.

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