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Landsberg

31.07.2018

Historisches Rathaus: Veranstalter müssen mehr bezahlen

Wer die Räume im Historischen Rathaus in Landsberg für Veranstaltungen nutzen will, muss in Zukunft mehr bezahlen. Die Stadt hebt die Gebühren an. Unser Archivfoto stammt von einem Empfang der CSU.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Wer einen Raum im Historischen Rathaus in Landsberg mieten will, muss mehr bezahlen. Damit reagiert die Stadt auf Schäden an der Bausubstanz.

Veranstalter, die einen Raum im Historischen Rathaus in Landsberg für eine Veranstaltung mieten wollen, müssen tiefer in die Tasche greifen. Die Stadt hebt die Nutzungstarife an. Auch in Zukunft ist die Vermietung für die Stadt ein Draufzahlgeschäft. Durch die Anhebung der Gebühren soll mehr Personal bei Veranstaltungen gestellt werden, das dort dann nach dem Rechten sieht.

Den Banken soll es an den „Geldbeutel“ gehen

„Mit jeder Veranstaltung leidet die Bausubstanz“, informierte Ordnungsamtschef Ernst Müller im Stadtrat. „Wir haben dort wertvolle Gemälde von Johann Mutter und da soll sich niemand die Finger abwischen.“ Deshalb sei die Aufstockung der Hauswartstelle von 44 auf 68 Stunden sinnvoll. Zugleich soll bei größeren Veranstaltungen mehr Personal anwesend sein. Man müsse durch eine Erhöhung der Gebühren einen Anreiz schaffen, dass es weniger Veranstaltungen werden.

Die Räume im Historischen Rathaus sind gut ausgelastet

Von dieser Idee hielt Wolfgang Neumeier (UBV) nichts. „Über die Kosten zu gehen, ist der falsche Weg. Wenn man das Gebäude schützen will, muss man die Tage einschränken.“ Dritter Bürgermeister Axel Flörke (Landsberger Mitte) sah nicht die Anzahl der Events als das Problem, sondern deren Qualität. „Das Historische Rathaus mit diesen Wertgegenständen ist schützenswert. Rein gewerbliche Veranstalter sollten 500 Euro bezahlen. Für Banken ist das ein Klacks.“

Dieser Vorschlag kam im Gremium gut an. Wer künftig den Festsaal oder den Sitzungssaal nutzen möchte, muss 500 Euro bezahlen (bislang 220 Euro). Örtliche und gemeinnützige Organisationen müssen 150 Euro hinblättern. Im Herkomersaal steigen die Beträge von 110 auf 180 Euro, im Magistratszimmer von 60 auf 100 Euro und im Foyer von 130 auf 210 Euro. Alle Beträge gelten für Veranstaltungen bis zu drei Stunden. (wimd)

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