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Landsberg

05.08.2020

Hochwasser beschädigt Lechsteg-Pfeiler in Landsberg

Am Dienstag sah die Baustelle des neuen Lady-Herkomer-Stegs in Landsberg noch aus wie immer. Am Mittwoch waren dort erste Schäden, die das Hochwasser im Lech angerichtet hat, erkennbar.
Bild: Christian Rudnik

Plus Auf der Baustelle des Lady-Herkomer-Stegs in Landsberg gibt es Probleme. Jetzt ist bekannt, wie hoch der Schaden ist, den die Wassermassen angerichtet haben.

Ganz so stabil, wie die Stadt Landsberg noch am Dienstag gepostet hat, scheinen die Fundamente der provisorischen Stütz-Pfeiler für den neuen Lady-Herkomer-Steg über den Lech doch nicht zu sein. Standen am Dienstag noch alle vier Pfeiler aufrecht inmitten der tosenden Wassermassen, bot sich am Mittwoch ein etwas anderes Bild. Eines der Hilfsjochs ist massiv in Schräglage geraten. Wie schlimm ist der Schaden?

Am Dienstag standen die Hilfsjochs noch senkrecht im Lech.
Bild: Christian Rudnik

Hans Huttenloher, Referatsleiter Straßenbau bei der Stadt Landsberg, aber bleibt gelassen: „Das Hilfsjoch ist hinüber und muss ersetzt werden.“ Sobald das Hochwasser zurückgegangen sei, werde die Arbeitsinsel wieder aufgeschüttet und ein neues Hilfsjoch gesetzt. Voraussichtlich könnte das übernächste Woche der Fall sein. „Bei Wassermengen von 350 bis 400 Kubikmetern in der Sekunde haben auch die Flussbausteine, die um die Kiesaufschüttung herum angelegt waren, nichts mehr genutzt und der Kies wurde einfach ausgeschwemmt“, sagt er.

Hochwasser beschädigt Lechsteg-Pfeiler in Landsberg

Laut Hans Huttenloher besteht keine Gefahr, dass das Joch abgetrieben wird. Wenn die Wettervorhersagen stimmen und kein extremes Hochwasser mehr komme, könne der Zeitplan für den Bau eingehalten werden.

Am Abend wird die genaue Höhe des Hochwasserschadens genannt

Update: In der Sitzung des Bildungs-, Kultur- und Sozialausschusses des Stadtrats am Mittwochabend informierte Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl unter anderem über die Schadenshöhe. So sei fast die Hälfte der Kiesinsel abgetragen worden. Für deren Wiederaufbau seien bis zu 3000 Kubikmeter Kies notwendig. Zusätzlich müssten Wasserbausteine eingebaut werden. Die Reparaturarbeiten sollen am Freitag beginnen und werden etwa zwei Wochen dauern. Der Zeitplan für den Bau des Lechstegs sei davon nicht betroffen. Die Kosten für die Reparatur betragen rund 200.000 Euro.

Lesen Sie auch:Viel Wasser, aber (noch) kein Hochwasser im Landkreis Landsberg

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