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Kommunalpolitik

18.03.2015

Holzer bleibt Chef der CSU

Die Führungsriege des CSU-Ortsverbandes Egling-Heinrichshofen (von links): Manfred Sießmeir, Vorsitzender und Bürgermeister Ferdinand Holzer, Martin Sieber, Simone Wörl, Andreas Wörle und Gabriele Tallafuß, Oliver Deifel und Michael Bucher. Rechts: der stellvertretende Landrat und Prittrichings Bürgermeister Peter Ditsch.
Bild: Walter Herzog

Neuwahlen in Egling. Ortsvorsitzender hat ein Ziel

Bürgermeister Ferdinand Holzer führt den CSU-Ortsverband Egling-Heinrichshofen auch in den nächsten beiden Jahren als Vorsitzender. Bei den Neuwahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Holzer einstimmig wieder an die Spitze des 35 Mitglieder starken Ortsverbandes gewählt. Ganz neu im Vorstand ist Markus Albrecht als sein 1. Stellvertreter. Oliver Deifel wurde zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Bisher hatte der CSU-Ortsverband nur einen Stellvertreter. Die Schatzmeisterin Simone Wörl und der Schriftführer Michael Bucher wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Als Wahlleiter fungierte der stellvertretende Landrat Peter Ditsch. Er war es auch, der als Hauptredner vor den 13 erschienenen Mitgliedern im Gasthaus Widmann über die aktuelle Kreispolitik referierte. „In Sachen Asyl fühlen wir uns von Bund und Land schon ein Stück weit verlassen“, sagte Ditsch und meinte damit, dass von dort zwar Gelder für die Unterbringung fließen würden, aber ansonsten schaue es mit der Unterstützung nicht gut aus. Die Integrationsarbeit wäre ohne die Unterstützung durch das Rote Kreuz und das viele ehrenamtliche Engagement kaum zu leisten. Derzeit habe man bei steigender Tendenz 1050 Flüchtlinge im Kreis zu Gast. Finanziert werde dies aus Mitteln der Kreisumlage, die ja von den Gemeinden erbracht werde. Er berichtete vom Arbeitsalltag des Landrats, sprach über das große Engagement des Landkreises im sozialen Bereich, ging auf den Schulentwicklungsplan ein, streifte die Themen Müllbeseitigung und Straßenbau, um dann zum Abschluss wieder beim Thema Asyl anzukommen. Ganz wichtig sei eine gleichmäßige Verteilung der Menschen auf den Landkreis, meinte Ditsch und sagte: „Wir müssen helfen, um den Frieden zu wahren, aber irgendwo sind uns auch Grenzen gesetzt.“

Zum aktuellen Stand in Egling informierte Ferdinand Holzer, dass man mit Stand Ende des vergangenen Jahres 18 Asylbewerber aufzunehmen habe. Bisher sei aber in Egling noch keine Zuweisung erfolgt. Fakt sei aber, dass trotz der Informationen im Bürgerbrief und persönlicher Gespräche noch keine konkreten Angebote zur Unterbringung vorlägen. „Da tut sich nicht so viel, wie ich mir das gewünscht hätte“, so Holzer. In seinem Rechenschaftsbericht ging Holzer auf die Gemeindeentwicklung ein und wollte sich da an den Aussagen der Orts-CSU im Zuge der Kommunalwahlen im vergangenen Jahr messen lassen. Eine Politik der stabilen Finanzen, den Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes, die Entwicklung des Baugebiets „Austraße Nord“ sowie die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung nannte er als Beispiele, wo schon konkret etwas geschehen sei und fasste das so zusammen: „Was die CSU in den Wahlprospekten schreibt, wird auch umgesetzt – das sind keine Luftnummern.“ Was die Entwicklung des CSU-Ortsverbandes betreffe, gab er als Ziel aus, die Mitgliederzahl auf über 40 steigern zu wollen. „Damit wir wieder ein großer Ortsverband werden“, sagte Holzer. (hewa)

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