1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Holzer will Wörl beerben

Kommunalwahlen

20.11.2013

Holzer will Wörl beerben

Wahlen_2014_halbspaltig.eps
3 Bilder

Eglinger Bürgermeister tritt 2014 nicht mehr an. Sein bisheriger Stellvertreter steht als Nachfolger in den Startlöchern

Egling Bürgermeister Leonhard Wörl und Gemeinderat Franz Löffler sind vom Eglinger Gemeinderat einstimmig als Wahlleiter für die Kommunalwahlen im März nächsten Jahres bestellt worden. Mit dieser Entscheidung ist öffentlich, was bereits gemunkelt wurde: Beide Gemeindevertreter treten zur nächsten Kommunalwahl nicht mehr an. Der bisherige Zweite Bürgermeister Ferdinand Holzer will damit die Nachfolge Wörls antreten.

Bürgermeister Leonhard Wörl (CSU) bestätigte im Gespräch mit dem LT, dass er nach 18 Jahren in kommunalpolitisch verantwortlicher Position nicht mehr als Bürgermeister kandidieren werde. „Ich habe den Ortsvorstand der CSU informiert, dass ich nach Ablauf dieser Amtszeit nicht mehr als Kandidat zur Verfügung stehen werde“, sagte Wörl.

Bereits bei seinem ersten Einzug in den Gemeinderat wurde Wörl von seinen Ratskollegen zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Seit 2002 führt er die Geschicke der Paartalgemeinde als Rathauschef. „Ich scheide mit Zufriedenheit aus dem Amt“, sagte der gelernte Maschinenbautechniker und verweist dabei auf einige Projekte, wie zum Beispiel die Renovierung der Schule in drei großen Bauabschnitten, den Ausbau des Kindergartens und des Horts, aber auch das Wasserrückhaltebecken und den Wegebau, die in seiner Amtszeit zum Wohle der Gemeinde umgesetzt worden seien.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Leonhard Wörl, der im nächsten Jahr 65 Jahre alt wird, will dann seinen Sohn auf dem landwirtschaftlichen Betrieb unterstützen. „Vor allem werde ich mich verstärkt meinem zu kurz gekommenen Hobby, dem Wald, widmen“, sagte Wörl. Als seinen möglichen Nachfolger habe er den 2. Bürgermeister Ferdinand Holzer vorgeschlagen.

Löffler will sich auf Engagement in Stiftung beschränken

Dieser soll heute Abend in der Wahlversammlung der CSU-Bürgergemeinschaft Egling-Heinrichshofen nominiert werden. Ihm gibt Wörl im Falle einer Wahl als Maxime mit auf dem Weg: „Einen vernünftigen Umgang mit den Mitmenschen, die Finanzen im Auge behalten und Projekt anpacken, welche die Gemeinde betreffen“, so Wörl. Franz Löffler, der dem Gemeinderat seit 1990 angehört, wird sich ebenfalls nicht mehr nominieren lassen. „Ich werde künftig den Schwerpunkt meiner ehrenamtlichen Tätigkeit auf die Aufgaben in der Bürgerstiftung ’lebensWert’ legen“, so Löffler.

Heute Abend soll Ferdinand Holzer (CSU) durch die CSU-Bürgergemeinschaft Egling-Heinrichshofen als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Egling nominiert werden. Holzer bestätigte im Gespräch mit dem LT, dass er als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung stehe. „Die Arbeit als Gemeinderat und Zweiter Bürgermeister macht mir Freude, jetzt möchte ich mich der Herausforderung stellen und meine kommunalpolitische Erfahrung einbringen“, so Holzer. Seit nunmehr 18 Jahren gehört Holzer dem Gemeinderat an und wurde 2008 zum Zweiten Bürgermeister gewählt.

Holzer ist in mehreren Vereinen aktiv

Der 40-jährige Betriebswirt, der als Finanzberater tätig ist, lebt seit seiner Kindheit in Egling. Über die Katholische Landjugendbewegung, den Pfarrgemeinderat und die Dorferneuerung hat er den Weg in die kommunalpolitische Arbeit gefunden.

Über die Mitgliedschaft in verschiedenen Dorfvereinen ist er mit der Gemeinde verwurzelt. Er leitet den CSU-Ortsverband und gehört dem Vorstand der Feuerwehr Egling an. Der Pfarrgemeinde ist er als Lektor treu geblieben. „Im Berufsleben sowie in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit begeistert mich vor allem der Kontakt mit den Menschen und die Gespräche, die oftmals weit über das Geschäftliche hinausgehen“, so Holzer.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren