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Homeschooling: Technik muss funktionieren

Kommentar Von Thomas Wunder
17.12.2020

Plus Seit Mittwoch ist auch im Landkreis Landsberg Homeschooling angesagt. LT-Redakteur Thomas Wunder analysiert die Lage an den Schulen.

Distanzlernen statt Distanzunterricht – Kultusminister Michael Piazolo ( Freie Wähler) hat mit seiner Äußerung vom Montag für viel Unmut und Unverständnis gesorgt. Denn viele Schulen hatten sich angesichts des drohenden Lockdowns bereits auf Distanz-unterricht vorbereitet. Jetzt endet die Schule – bis auf die Abschlussklassen – drei Tage früher. Statt Unterricht am PC gibt es für die Schüler Material zum Wiederholen und Üben des Stoffes.

Es gibt Unmut an den Schulen im Landkreis Landsberg

Auch an den Schulen im Landkreis hat diese Entscheidung für Unmut gesorgt. Doch vielleicht ist das ja auch besser so. Denn nach wie vor gibt es in Bayern kein verlässliches digitales Lernprogramm. Immer wieder gibt es Probleme, weil Plattformen wie Mebis oder Schulmanager überlastet sind und nicht genutzt werden können. Das war auch am Donnerstag der Fall. Sollte die Schule am 10. Januar wieder starten – egal, ob als Distanz-, Präsenz-, oder Wechselunterricht – müssen die Probleme behoben sein.

Denn nur wenn die Software funktioniert, macht digitaler Unterricht auch Sinn. Ein Unterricht in dieser Form ist eh schon schwer genug für Schüler, Eltern und Lehrer. Da muss wenigstens die Technik funktionieren. Dass in den neun Monaten seit dem ersten Lockdown dafür keine Lösung gefunden wurde, ist das eigentliche Armutszeugnis, das man der Regierung Söder ausstellen muss. Dass in drei Tagen nicht alles – von der Notbetreuung bis zum Distanzunterricht – organisiert werden kann, ist verständlich und verzeihlich.

Lesen Sie dazu auch: Lockdown: So läuft’s in Schulen und Kindergärten im Kreis Landsberg

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