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Geltendorf

20.04.2015

„Ich bin ein Zahlenmensch“

Stephanie Rill ist die neue Kämmerin in Geltendorf.
Bild: Stephanie Millonig

Stephanie Rill ist neue Kämmerin in Geltendorf

„Ich bin ein Zahlenmensch“, sagt Stephanie Rill. Die junge Frau ist seit 1. April Kämmerin in Geltendorf und hatte als erstes einmal den Haushalt für den Abwasserzweckverband der Gemeinden Geltendorf und Eresing aufzustellen. Die 30-jährige stammt aus Pürgen und hatte Industriekauffrau gelernt, bevor sie begann, in der Verwaltung zu arbeiten. Sie absolvierte berufsbegleitend die Ausbildung zur Verwaltungsfachwirtin an der Bayerischen Verwaltungsschule in München. „Das dauerte zwei Jahre lang“, so Rill, die bei der Verwaltungsgemeinschaft Grafrath arbeitete und dort zum Schluss auch als Kämmerin beschäftigt war. 2014 schloss sie die Ausbildung sehr gut ab und ist mittlerweile auch nebenamtlich Dozentin für kommunale Finanzwirtschaft an dieser Einrichtung.

Rill findet es schön, jetzt in einer Gemeinde des eigenen Landkreises zu arbeiten. Sie fühlt sich auch wohl unter den Kollegen. Die Geltendorfer Verwaltung sei ein junges, motiviertes Team, so ihre Einschätzung. Vorerst will Stephanie Rill in Pürgen wohnen, ihr Partner kommt jedoch aus Geltendorf, sodass der Bezug zu ihrem Arbeitsort groß ist.

Über die Geltendorfer Finanzen kann Rill noch wenig sagen, als erste Aufgabe stand der Zweckverbandshaushalt an, der am Montag beraten werden soll. Mit dem ausstehenden Bau des Feuerwehrhauses und der Sportstätte, die ebenfalls geplant ist, steht die Kommune vor inhaltlich, aber vor allem auch finanziell großen Aufgaben.

Die Kämmerin beschreibt ihre Aufgabe bei diesen ortspolitischen Entscheidungen ganz pragmatisch. „Ich kann nur die finanziellen Möglichkeiten und Konsequenzen aufzeigen.“ Aufzeigen beispielsweise, was passiere, wenn Ausgaben zu hoch seien. Letztendlich entscheide die Rechtsaufsicht im Landratsamt, als Kämmerin muss Rill nur im Vorbericht auf Engpässe und Schieflagen hinweisen. Als Zahlenmensch bezeichnet sich die junge Frau, die sich von diesen täglichen Zahlen in der Freizeit kreativ entspannt, sei es beim Töpfern, Filzen, Malen oder Skulpturen formen. Im Sommer wird auch im Geltendorfer Bauamt ein neues Gesicht zu sehen sein. Bauamtsleiter Christian Schmid wechselte ans Landratsamt Landkreis Augsburg und für seine Nachfolge haben sich laut Geschäftsstellenleiter Florian Hänle 21 Interessierte beworben. Der Gemeinderat soll in einer der nächsten Sitzungen über diese Personalie beraten und wenn es für die Gemeinde günstig läuft, könnte zum 1.Juli der Posten schon wieder neu besetzt sein.

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