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Landsberg

16.04.2018

Immer mehr Kurzurlauber entspannen zwischen Ammersee und Lech

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Die Region zwischen Lech und Ammersee lockt immer mehr Kurzurlauber an. Der Tourismusverband hat jetzt neue Zahlen vorgelegt.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Wir leben, wo andere Urlaub machen: Der Tourismusverband vermeldet steigende Zahlen. Die Besucher erkunden den Landkreis gerne auf dem Rad.

Vom weiterhin steigenden Trend zu Kurzurlauben in Bayern profitiert auch die Region Landsberg. Wie dazu Ira Wild, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Ammersee-Lech, in der Mitgliederversammlung im Sitzungssaal des Historischen Rathauses in Landsberg mitteilte, haben sich 2017 nicht nur die Zahlen der Gästeankünfte, sondern genauso die Übernachtungen nach oben entwickelt.

Der Radwegeführer muss nachgedruckt werden

So gab es nach einer Erhebung des Statistischen Landesamtes sowie eigenen Erhebungen des Tourismusverbandes Ammersee-Lech in der Stadt und im Landkreis allein zwischen Januar und August genau 79.343 Gästeankünfte und 191.847 Übernachtungen. Gegenüber 2016 stieg damit die Zahl der Gästeankünfte um 2,18 Prozent und bei den Übernachtungen sogar um 4,47 Prozent. „Nach wie vor sehr stark nachgefragt ist“, so Ira Wild, „das Thema Radeln.“

Wegen der großen Nachfrage habe der Tourismusverband sogar die Karte „Radeln & Baden“ nachdrucken müssen. „Die Rundwanderwege sind darin gut ausgeschildert und ein Begleitheft informiert den Wanderer über die Wegeführungen, ebenso über Parkplätze, Einkehrmöglichkeiten und Sehenswertes entlang der Touren.“ Selbstverständlich stünden dem Benutzer die Touren nun auch online zur Verfügung.

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Es gibt auch leise Kritik innerhalb des Verbandes

Die Homepage des Verbandes sei nach fast einem Jahr „mit wahnsinnig viel Arbeit“ fertiggestellt worden. Dennoch appellierte Ira Wild an die Mitglieder, Wünsche und Anregungen zu äußern sowie Bildmaterial zur Verfügung zu stellen. „Für uns sind solche Vorschläge sehr wichtig.“ Eingehend auf Kritik in der Presse sagte Ira Wild: „Wir wissen, dass so eine Seite nie zu 100 Prozent richtig sein kann und immer wieder Fehler übersehen werden. Deswegen sind wir einfach auf Hinweise angewiesen, wenn diese Kritik konstruktiv ist. Da sind wir absolut offen.“ Dennoch schmerze es, „wenn man nur draufhaut und von vorne herein schlecht redet, weil viel Engagement dahinter steht“.

Der Verband zählt mehr als 200 Mitglieder

Bevor Landsbergs Oberbürgermeister Mathias Neuner als Vorsitzender des Tourismusverbandes Ammersee-Lech die jahrelange Mitarbeiterin Alexandra Riedle mit Blumen und einem „großen Dankeschön“ für ihre vorbildlichen Leistungen verabschiedete und nach ihr die Nachfolgerin Stephanie Solankan vorstellte, appellierte er an die Verbandsmitglieder: „Wir müssen uns für den Tourismus im Standort Landsberg weiterhin massiv einsetzen.“

Aber da sei er zuversichtlich. Denn wie die harmonische Stimmung auf der Mitgliederversammlung gezeigt habe, gebe es unter den 202 Verbandsmitgliedern eine klare Tendenz, an den Zielen und damit am Erfolg gemeinsam mitzuarbeiten. Für ihn deshalb ein Zeichen, dass der Tourismus in der Stadt und im Kreis „attraktiv bleibt“.

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