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Segnung

14.10.2016

„In Beton und Holz sind wir gut“

Das neue Verwaltungsgebäude der Firma Assner in Landsberg zog zahlreiche Besucher bei der feierlichen Eröffnung an.
Bild: Romi Löbhard

Das Bauunternehmen Assner hat ein neues, zentrales Verwaltungsgebäude in Landsberg

Wie bekannt, weit im Umkreis tätig und offensichtlich auch beliebt das Bauunternehmen Assner ist, zeigte sich bei der Feier zum 85-jährigen Firmenjubiläum mit offizieller Inbetriebnahme und Segnung des neuen Verwaltungsgebäudes im Landsberger Industriegebiet. Hunderte von Gästen drängten sich im Innenhof des Anwesens, von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern über Geschäftspartner und Kunden bis hin zu Vertretern aus der Politik. „In Beton und Holz sind wir gut“, erklärte Geschäftsführerin Gudrun Assner in ihrer Begrüßung, „das sollte auch beim Bau dieses Gebäudes zum Ausdruck gebracht werden.“

Zusammen mit der Verwaltung ist auch die betriebseigene Werkstatt mit Schlosserei vom bisherigen Standort in Waal nach Landsberg, zum dort bereits ansässigen Beton-Fertigteilwerk umgezogen. Der lang gehegte Plan, alles nach Landsberg zu verlegen, sei damit umgesetzt, so Assner. Über Gründe des Umzugs sagte die Firmenchefin, der Standort Landsberg sei aufgrund seiner Verkehrsanbindungen ideal, „weil wir viele Projekte im Norden und Osten Münchens realisieren, derzeit beispielsweise das Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern“. Zudem sei Landsberg ein aufstrebender Wirtschaftsstandort, „was ihn für uns zusätzlich attraktiv macht“. Im Übrigen seien durch die Zusammenlegung aller Geschäftsbereiche die Wege jetzt einfach kürzer, schneller, direkter. „Assner war einer der Ersten, der sich hier im Industriegebiet niederließ“, lobte OB Mathias Neuner. Doch auch vorher schon sei Landsberg geprägt worden von dem Unternehmen Assner, sagte Neuner und erwähnte die Lechmauer am Peter-Dörfler-Weg, die von Assner hochwasserfähig gemacht wurde.

„Die Lechbrücke für die Nordumgehung unserer Stadt, die Kavernengarage sind weitere imposante Zeugnisse der Firma.“ In der Kavernengarage gebe es sogar einen handschriftlichen Eintrag von Gudrun Assners Vater Hermann, in dem dieser sich bedankt, dass es beim Bau zu keinen nennenswerten Unfällen gekommen sei. Aktuell baue Assner das neue Kinderhaus. „Wir Menschen brauchen Zeichen“, betonte Pfarrer Adelhelm Bals, die Segnung sei ein Zeichen des Dankes. „Der Betrieb soll allen daran Beteiligten zum Segen werden“, so der Geistliche, mit dessen Segnung das Verwaltungsgebäude endgültig in Landsberg ankam.

„In Beton und Holz sind wir gut“

Holzböden und blanke Betonwände weisen beim neuen Verwaltungsgebäude auf die für Assner typischen Baustoffe hin, weiße Möbel, bodentiefe Fenster und weitere Glaselemente sorgen für viel Helligkeit in den Büros.

Hell auch der Aufenthaltsraum im Untergeschoss, was durch großzügige Anböschung erreicht wurde. Zum Haupteingang gelangen Besucher über eine kleine Brücke – eine Anspielung auf eine der Kernkompetenzen der Firma.

Die Hermann Assner GmbH & Co KG ist ein Familienunternehmen, das von Gudrun Assner in dritter Generation geführt wird. Gründer war Anton Assner, er begann 1931 mit einem Stamm von vier Beschäftigten, der vier Jahre später auf knapp 30 angewachsen war. 1954 übernahm Sohn Hermann, ihm folgte 1999 Tochter Gudrun, Chefin für derzeit rund 100 Mitarbeiter.

Assner ist Partner für Hochbau und Wasserbaumaßnahmen, positioniert sich seit Anfang der 1970er-Jahre aber auch stark im Bereich Brückenbau. Das Unternehmen zeichnet nicht nur für die Brücken der A96 für die Landsberger Nordumgehung und bei Waal, sondern beispielsweise auch für die Eschenrieder Spange verantwortlich.

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