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Inakzeptables Verhalten in der Ausländerbehörde

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Kommentar Von Christian Mühlhause
21.05.2019

Der Landkreis reagiert auf Wutausbrüche und Attacken in der Ausländerbehörde. LT-Redakteur Christian Mühlhause analysiert die Entscheidung für einen Sicherheitsdienst.

Es ist eine traurige Entscheidung, die der Kreisausschuss treffen musste: Es geht nicht mehr ohne Sicherheitsdienst bei der Ausländerbehörde. Die Beschreibung des Arbeitsalltags durch Abteilungsleiterin Barbara Rösner ist eindringlich und erschreckend gewesen.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar: Ausländerbehörde: Ein Sicherheitsdienst soll die Mitarbeiter schützen

Dass die Behörde bis zu sechs Mitarbeiter losschickt und die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt, wenn sie in Asylunterkünften Anordnungen durchsetzen will, ist völlig inakzeptabel. Es kann und darf nicht sein, dass sich Menschen wie die Axt im Wald benehmen, wenn sie den Schutz unserer Gesellschaft wollen und daran interessiert sind, dauerhaft in Deutschland zu leben.

Ja, die Asylbewerber leben auf sehr engem Raum miteinander, dürfen oft nicht arbeiten und die Ungewissheit, ob sie eine Bleibeperspektive haben, ist quälend. Das ist aber noch lange kein Grund, gewalttätig gegenüber anderen Menschen zu werden. Und die Täter erweisen den anderen Flüchtlingen einen Bärendienst. Es fällt nämlich auch auf diejenigen zurück, die sich anständig benehmen und sich bemühen, einen Arbeitsplatz zu finden und sich in die Gesellschaft zu integrieren.

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