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Inselbad: Das geht doch noch besser!

Inselbad: Das geht doch noch besser!
Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
12.07.2020

Wie geht es mit dem Inselbad weiter? Darauf darf man Ende der Woche gespannt sein, wenn der Verwaltungsrat über kritische Punkte debattiert. Vorrangiges Ziel, so LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger: Es muss erhalten bleiben.

Erich Schmid hat zwei Dinge völlig richtig gemacht. Er kritisiert Dinge, die er nicht gut findet (und viele andere stimmen ihm zu) und er macht das beim richtigen Ansprechpartner. Denn nicht die Schwimmmeister oder das Personal an der Kasse sind schuld, wenn die Menschen über gewisse Regeln im Inselbad verärgert sind, sondern für Kritik sind zuerst die Städtischen Werke, (Stadträte) und die Oberbürgermeisterin zuständig. Natürlich mussten sie in Corona-Zeiten handeln und haben sich aber für ein System entschieden, das wohl kostengünstig, aber nicht unbedingt bürgerfreundlich ist. Das sorgt für Ärger.

Wir müssen froh sein, dass es das Inselbad gibt

Aber, und das muss man auch sehen: Es bietet vielen Menschen im Moment immerhin die Möglichkeit schwimmen zu gehen, und das ist ein Vorteil, denn wohl nicht alle Landkreise haben. Wenn sich jetzt der Verwaltungsrat noch Verbesserungen überlegen würde, dann hätten wir eine schöne Schwimmsaison. Es muss doch eine andere Lösung für Frühschwimmer geben, oder? Denn nicht jeder hat die Möglichkeit, abends zu schwimmen und so den verbilligten Tarif zu nutzen. Nächste Woche gibt es eine Sitzung des Verwaltungsrats, und auch wenn sich momentan Stadträte und die Oberbürgermeisterin nicht detailliert dazu äußern, zufrieden können sie mit der oft berechtigten Kritik nicht sein.

Es gibt viele Verbesserungsvorschläge

Dass man als Landsberger in diesen Zeiten das Inselbad unterstützt, und auch höhere Eintrittspreise verlangt werden, ist okay. Damit haben die meisten kein Problem. Jedoch für Dauerkartenbesitzer, die das Bad häufig nutzen, aber nur rund zwei Stunden da sind, es eigentlich schon eine sehr saftige Erhöhung. Wer 40-mal geht, zahlt dann man eben 100 Prozent mehr? Ist das wirklich sozial verträglich für die vielen Badbesucher? Zumal das Inselbad viele ältere Besucher hat.

Personalaufwand und höhere Kosten sind immer ein Argument, das leider auch einfache oder innovative Lösungen verhindert. Die Kassen müssen auch mit der Online-Buchung besetzt werden. Denn jede Karte muss ja eingescannt werden. Wo ist also hier ein Vorteil gegenüber einer direkten Zahlung? Und wo ist das Problem, auch den Ausgang zu kontrollieren, wenn doch immer jemand da ist? So riesig ist der Ansturm an den meisten Tagen im Inselbad nicht. Warum man alte Zeitkarten nicht einlösen oder tauschen kann, erschließt sich auch in keiner Weise. Wie wäre es statt mit einer Dauerkarte mit einem verbilligten Eintritt für Frühschwimmer? Oder hat man Angst, dass die Landsberger dann statt ihrer täglichen Schwimmrunde den ganzen Tag im Bad bleiben?

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