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Landsberg

03.05.2018

Ist die Luft am Hauptplatz hochtoxisch?

Der Hauptplatz in Landsberg - ein idyllisches Fleckchen. Aber wie sieht es um die Luftqualität aus? Das soll jetzt mit Messungen ermittelt werden.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Feinstaub und Stickoxide: Wie hoch die Belastung am Hauptplatz in Landsberg ist, soll jetzt geklärt werden. Mögliche Folgen bereiten schon Kopfschmerzen.

„Was machen wir, wenn wir Grenzwerte überschreiten? Was sind die Konsequenzen?“ Oberbürgermeister Mathias Neuner ( CSU) formulierte, was einige Stadträte dachten und aussprachen. Es ging um einen Antrag von Stefan Meiser. Der ÖDPler hatte beantragt, „zum Schutz der Gesundheit der Bürger“ die Luftwerte auf dem Hauptplatz – insbesondere die Feinstaubkonzentration – zu prüfen. Sein Antrag wurde angenommen. Jetzt soll eine entsprechende Luftmessstation aufgestellt werden.

Meiser befürchtet erhöhte Werte, wenn die neue Baugebiete fertig sind

„Da hohe Feinstaubkonzentrationen besonders in Bereichen mit hoher Verkehrsdichte, häufigem Stillstand des Verkehrs, häufigen Bremsvorgängen sowie geringem Luftaustausch festgestellt werden, ist der Hauptplatz möglicherweise bereits jetzt schon in hohem Maße mit Luftschadstoffen belastet“, heißt es unter anderem in Meisers Antrag. Er rechnet mit einer Verschärfung der Situation, wenn die in Planung befindlichen Bauprojekte umgesetzt sind und „damit einhergehend die Verkehrssituation am Hauptplatz noch verschärft wird“. Die Stadt sei verpflichtet, die Bürger über mögliche Gefahren, die sich beim Aufenthalt auf dem Hauptplatz ergeben können, zu informieren. Zudem müsse sie rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, wenn die gesetzlich festgelegten Grenzwerte überschritten werden.

Auf die Frage Nachfrage des Oberbürgermeisters zu möglichen Konsequenzen – sollten extreme Schadstoffbelastungen gemessen werden – hatte Stefan Meiser keine Antwort. Er wolle lediglich wissen, ob der Hauptplatz „hochtoxisch“ sei stelle daher den Antrag, dort eine Luftmessstation zu installieren. „Der Wunsch wäre, es kommen Ergebnisse raus, die sagen: ’Es passt schon.’ Wenn was anderes rauskommt, müssen wir reagieren“, meinte Henrik Lüßmann (Grüne).

Ist die Luft am Hauptplatz hochtoxisch?

Ruffing: Die Bushaltestellen müssen weg

Petra Ruffing (CSU) wollte auch über mögliche Konsequenzen eventueller Grenzwertüberschreitungen diskutiert wissen. Wie es hieß, könne man sich schon jetzt Gedanken machen, die Bushaltestellen vom Hauptplatz zu verlegen, die für viel stehenden Verkehr sorgten. Oder ob man dann Fahrverbote aussprechen müsste, wurde auch angesprochen.

Wie Stadtbaumeisterin Birgit Weber sagte, habe man anhand von Berechnungen festgestellt, dass man rund um den Hauptplatz berechnet habe, dass man die Grenzwerte leicht unterschreite. Jetzt soll gemessen werden. Vorher müssen jedoch erst die Kosten ermittelt werden.

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03.05.2018

Das einzige was hochtoxisch sein mag und so direkt in den Sinn kommt, könnten einige dauerbesorgte Mitbürger sein.

Wenn jemand schon unbedingt etwas Messen will, warum nicht an der Autobahnzufahrt Nord, mit knapp 30.000 Bewegungen mit Sicherheit eine bessere Gelegenheit die Werte zu erreichen die sich der Antragsteller so vorstellt.
Aber dann wirds halt ungünstig mit der Argumentation Tolle Verkehrsanbindung ,die dazu verlocken soll sich in Landsberg gewerblich anzusiedeln. Und Einnahmequellen braucht auch der über die Luft sich ach so in Sorge wähnende.

Wobei, die Fahrgäste wollten nicht mit dem Bus mitten auf der Straße stehen. Der Jugendbeirat sprach sich kürzlich auch dagegen aus. Nur die Ideologen wollen den Stadtbus als Hindernis mißbrauchen! Das kommt wenn man einem Österreicher nachläuft....

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