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27.07.2010

Jeden Tag in den Wald

Eine feine Sache war die Waldwoche des Kinderhauses Riederau, während derer es jeden Tag in der Früh in den Oberen Forst ging. Foto: Kinderhaus Riederau
Bild: Kinderhaus Riederau

Riederau Jeden Morgen um halb neun sind die Kinder vom Kinderhaus Riederau eine Woche lang in den nahegelegenen Wald gewandert: Hand in Hand, mit Gummistiefeln, Matschhosen, Sonnenhut und Mückenschutz zogen sie zum Oberen Forst, wo als Erstes dem Fuchs und dem Hasen Guten Morgen gesagt wurde, wie es in einem Bericht des Kinderhauses heißt.

Waldsofa und Waldklo werden gebaut

Nach dem gemeinsamen Morgenkreis ging es dann "an die Arbeit": ein Waldsofa und ein Waldklo mussten gebaut werden, die Kinder durften Mandalas aus Steinen und Tannenzapfen legen, sie erschufen kleine Dörfer aus Rinden, Blättern und Ästchen.

Besonders eifrige Buben versuchten den Bach leer zu schöpfen, was freilich nicht gelang, aber großen Spaß bereitete. Auch pädagogische Gründe sprechen für die Waldwoche, so bietet der Wald den Kindern vielfältige Möglichkeiten ihren Bewegungs- und Spieldrang auszuleben. Die Umgebung regt zum spontanen Laufen, Klettern und Balancieren an.

Jeden Tag in den Wald

Im Spiel etwas über Pflanzen und Bäume erfahren

Außerdem lernen die Kinder Rücksicht auf Lebewesen im Wald zu nehmen und erfahren spielerisch etwas über den Umgang mit Pflanzen und Bäumen. Sie werden zu Kreativität und Fantasie angeregt und ihre Handlungs- und Planungsfähigkeit kann sich entwickeln.

Im Rahmen der Kooperation mit der Carl-Orff-Volksschule in Dießen begleiteten Schüler der Klassen 1d und 2a mit zwei Lehrerinnen jeweils einen Tag lang die Kinderhauskinder im Wald. (lt)

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