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Modelllehrgang

10.03.2014

Jeder muss mal in die Luft

Ab heute dürfen Heeressoldaten am Fliegerhorst ins Cockpit.
Bild: Bundeswehr

Offiziersanwärter lernen am Fliegerhorst den Segelflug kennen

Jeder spätere Offizier sollte einmal in seiner Ausbildung Erfahrungen in der dritten Dimension, also im Fliegen gemacht haben. Dies ist der erklärte Wunsch des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, und daher wird auch der Fliegerhorst Penzing ab heute Schauplatz eines Modelllehrgangs der Luftwaffe.

Heeressoldaten werden im Rahmen ihrer Ausbildung und nach Aufgabenbereich in Bodenfahrzeuge aller Art eingewiesen. Für Offiziersanwärter der Luftwaffe soll dies nun auch gelten, wenn auch natürlich in stark eingeschränktem Maße. So werden es die Soldatinnen und Soldaten vorrangig mit dem Segelflug zu tun bekommen, aber, in begrenztem Umfang, auch mit dem Motorflug. Laut Generalleutnant Müllner sollen jedenfalls alle, auch diejenigen, die später nicht als Pilot eingesetzt werden, ein Gefühl für den Kernbereich der Luftwaffe, das Fliegen, bekommen.

Seit Herbst 2013 sammelt der Offiziernachwuchs an einer Segelflugschule bereits erste praktische Erfahrungen in der dritten Dimension. Jetzt startet am Montag der Modelllehrgang auf dem Fliegerhorst in Penzing. In den nächsten drei Wochen werden Offiziersanwärter der Schule in Fürstenfeldbruck in Zusammenarbeit mit der Flugsportgruppe Landsberg in die „Faszination Fliegen“ eingeführt. Die Anwärter absolvieren den Lehrgang am Steuer von zweisitzigen Ultraleichtflugzeugen.

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Die verschiedenen Komponenten eines Einsatzflugplatzes

Neben der Flugeinweisung werden Angehörige des Heimatgeschwaders LTG 61 auch das Zusammenwirken der unterschiedlichen Komponenten auf einem Einsatzflugplatz der Luftwaffe vermitteln. Dem übergeordneten Ziel, der Ausbildung zum Offizier und der Identifikation mit dem „Team Luftwaffe“, so LTG-Kommodore Oberst Markus Bestgen, wird mit dieser Maßnahme besonders Rechnung getragen. (lt)

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