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Schulstraße

09.10.2012

Jetzt werden doch acht Parkplätze mehr gebaut

An der Schulstraße in Geltendorf werden zusätzliche Parkplätze gebaut.
Bild: Julian Leitenstorfer

Gemeinde muss als Bauherr der Krippe für die Stellplätze sorgen

Geltendorf An der Schulstraße werden drei Längsparkplätze und direkt neben der Krippe acht Kopfparkplätze entstehen, so der Beschluss in der jüngsten Sitzung in Geltendorf, der einen bisherigen Beschluss einer September-Sitzung aufhebt. Damals hatte der Gemeinderat abgelehnt, zusätzliche Parkplätze zu den vorgesehenen Längsparkplätzen zu finanzieren. Es handelt sich jedoch um für den Krippenanbau geforderte Stellplätze, deren Bau laut einem Beschluss vom September 2009 vertagt worden war.

Pfarrer Thomas Wagner erläuterte in der Sitzung, dass im Zuge des Krippenanbaus auch Stellplätze eingeplant gewesen seien, diese aber erst mit der Erneuerung der Schulstraße errichtet werden sollten. „Es war ursprünglich geplant, innerhalb unseres Geländes zehn Plätze zu bauen für das Kindergartenpersonal und die Eltern.“ Wagner führte an, dass diese Plätze zu errichten auch notwendig sei im Zusammenhang mit Zuschüssen für die Krippe. Bauherr für die Krippe war die Gemeinde, sodass jetzt auch die Finanzierung weiterer Parkplätze auf sie zukommt. Neben den drei Längsparkplätzen, die gegenüber dem ehemaligen Supermarkt liegen, sind acht Kopfparkplätze östlich im Anschluss an das Krippengebäude vorgesehen. Der Grund gehört der Kirche, die Diözese muss noch ihre Zustimmung geben. Noch nicht abgeklärt ist auch, ob die Gemeinde die Fläche erwirbt oder nur die Stellplätze errichtet. Vor allem Eckhart-Georg Miehle (SPD) sprach diesen Punkt an, während Josef Weiß (CSU) der Meinung war, dass die Gemeinde gar kein Interesse am Erwerb dieser Fläche habe. Der Pfarrer erinnerte hinsichtlich der angesprochenen Eigentumsrechte daran, dass man sich immer gegenseitig helfe, Gemeinde und Kirche. Wenn Fußball gespielt wird, sind die Kirchenparkplätze laut Ausführungen des Geistlichen oft zugeparkt und sicher sei es bei einem Marktsonntag ähnlich. „Meinen Sie, ich hole dann den Abschleppdienst?“ Ingenieur Thomas Glatz erläuterte, dass die Tiefe sechs Meter betragen soll und die Breite eines Stellplatzes 2,75 Meter. Im Süden schließt sich ein 1,50 Meter breiter Gehweg an, der zum Seiteneingang der Krippe führt. So können Eltern ihre Kinder sicher in die Betreuungseinrichtung bringen, ohne noch einmal auf die Straße treten zu müssen. Glatz geht davon aus, dass für die Parkplätze insgesamt 22000 Euro aufzuwenden sind, wie er dem LT sagte, den Straßenbau hatte er in einer Septembersitzung auf 132000 Euro angesetzt. Robert Sedlmayr (ÖDP) hakte bei den Kosten noch einmal nach, ob abgeklärt sei, inwieweit die Kosten umgelegt werden können und müssen. Laut Bürgermeister Wilhelm Lehmann liegt die Prüfung des Sachverhaltes noch beim Landratsamt. (smi)

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