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Papierbach

04.07.2020

Jetzt wird im Westen geplant

Im September und Oktober tagt das Preisgericht

Wie soll die Bebauung auf dem nordwestlichen Areal des Baugebiets „Urbanes Leben am Papierbach“ in Landsberg aussehen? Dazu gibt es jetzt zwei Realisierungswettbewerbe, und zwar für die als E1 und E2 bezeichneten Baufelder. Monika Beltinger von Lars Consult zeigte in einer Stadtratssitzung auf, was in dem Areal geplant ist und wie die Wettbewerbe durchgeführt werden.

Im Bebauungsplan sind beide Areale als allgemeine Wohngebiete ausgewiesen, auf dem Areal E2 kommt noch ein Mischgebiet hinzu: Am Kreisverkehr an der Spöttinger Straße soll ein Einzelhandelsgeschäft entstehen. In E2 ist bis auf ein Gebäude im Erdgeschoss „vorwiegend gewerbliche, quartiersnahe Nutzung“ vorgesehen, wie Monika Beltinger sagte. Bei den rund 2400 Quadratmetern gewerbliche Nutzung sollen neben dem Einzelhandel für den täglichen Bedarf auch unter anderem Fitness, Pflegedienste, Friseur oder Kosmetik oder andere Dienstleistungsbereiche möglich sein. Der geförderte Eigenwohnbau soll sich im Bereich E2 auf 4000 Quadratmeter belaufen, der frei finanzierte Wohnungsbau auf 4900 Quadratmeter. Insgesamt sind in E2 11350 Quadratmeter Geschossfläche vorgesehen.

In E1 zur Eisenbahnlinie hin sind dagegen Gebäude mit Wohnungen geplant – auf 3330 Quadratmetern geförderte und auf 7320 Quadratmetern frei finanzierter Wohnungsbau. Der geförderte Wohnungsbau ist in einem spangenförmigen östlichen Gebäuderiegel vorgesehen. In Summe geht es um 10650 Quadratmeter Geschossfläche.

Jetzt wird im Westen geplant

Von der Höhe her sind die Gebäude in beiden Baufeldern viergeschossig, beziehungsweise viergeschossig mit Staffelgeschoss und damit maximal 16,5 beziehungsweise 17 Meter hoch. Als Dachflächen sind Flachdächer festgesetzt. Die Fahrzeuge werden in einer zweigeschossigen Tiefgarage, die von der Spöttinger Straße aus angefahren wird, abgestellt. Außerdem sind Fahrradabstellplätze – einer ab 40 Quadratmetern Wohnfläche – eingeplant.

Den Wettbewerb ausgelobt hat das Unternehmen ehret+klein. Für E1 wurden fünf Architekturbüros aus München, Augsburg und Ulm eingeladen, für E2 drei Münchner Büros, ein Tirschenreuther Planer und einer aus Bregenz. Basis für den Realisierungswettbewerb seien der Bebauungsplan und der Gestaltungsleitfaden sowie der städtebauliche Vertrag. Aufgrund der Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt sowie der demografischen Entwicklung sollen laut Bauverwaltung kompakte, flexibel nutzbare Grundrisse entstehen. Insbesondere die kleineren Wohnungen für Single- und Paarhaushalte sollen für Menschen aller Altersgruppen geeignet sein.

Das Preisgericht soll am 30. September beziehungsweise 30. Oktober tagen. Als Fachpreisrichter fungieren die Architekten Peter Brückner, Felix Bembé, Professor Florian Burgstaller, Marina Hämmerle und Michael Gebhard sowie Stadtbaumeisterin Birgit Weber. Ständig anwesender, stellvertretender Fachpreisrichter ist Architekt Thomas Meusburger.

Sachpreisrichter sind Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV), Zweiter Bürgermeister Moritz Hartmann (Grüne), Dritter Bürgermeister Felix Bredschneijder (SPD), Planungsreferentin Petra Ruffing (CSU) sowie Michael Ehret. Ständig anwesender, stellvertretender Sachpreisrichter ist der Gesamtprojektleiter Benjamin Sven Johansson von ehret+klein. (smi)

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