1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Josef Lutzenberger will wieder kandidieren

05.07.2007

Josef Lutzenberger will wieder kandidieren

Josef Lutzenberger steht für die Grünalternative Liste wieder als Kandidat für die Bürgermeisterwahl zur Verfügung. Der 49-Jährige bestätigte dies dem Landsberger Tagblatt. Offiziell zum Kandidaten gekürt wird Lutzenberger aber erst durch die Wahl bei der Aufstellungsversammlung.

2002 hatten CSU/Bürgerblock die absolute Mehrheit im Uttinger Gemeinderat verloren, jetzt zielen GAL, Freie Wählergemeinschaft und SPD auf einen "Machtwechsel", wie aus allen drei Gruppierungen zu hören ist. Uttinger Dauerbrenner wie die Belebung der Dorfmitte, Verkehr und Gewerbeflächen werden auch im Wahlkampf bestimmende Themen sein.

Josef Lutzenberger ist sich zwar bewusst, "dass es schwierig ist, einen amtierenden CSU-Bürgermeister zu stürzen", er verweist aber darauf, dass der 1996 "nicht mal als Außenseiter" angetreten sei und ein respektables Ergebnis erzielt habe, 2002 bekam der Elektroingenieur und Leiter der Abteilung Elektrotechnik und Mechatronik an der Berufsschule in Landsberg die meisten Stimmen im Gemeinderat.

"Mehr mit den Leuten reden"

Josef Lutzenberger will wieder kandidieren

Lutzenberger, der nicht den Grünen angehört, will "mehr mit den Leuten reden", er setzt in seinem Politikverständnis auf einen stärkeren Dialog "mit den Bürgern, aber auch mit dem Gemeinderat." Die GAL in Utting kann laut Renate Standfest aus dem Vorstand auf einen Sympathisantenkreis von etwa 150 Personen blicken, "unser Reservoir für die Liste."

Die CSU Utting-Finning hat 82 Mitglieder, doch die Uttinger Liste CSU/Bürgerblock steht auch "Parteifreien offen, die unsere Politik mit vertreten", wie CSU-Vorstand Alexander Noll betont. Auf der Wahlliste sei das Verhältnis meist ausgewogen. Die Frage nach einem Bürgermeisterkandidaten ist in der CSU längst geklärt, Josef Klingl hatte sich schon in der CSU-Jahresversammlung erklärt. Das Parteiprogramm sei "intensiv in Arbeit", so Noll, und solle im Herbst vorgestellt werden. Er kritisiert "persönliche Angriffe auf den Bürgermeister" und sieht auch im Zusammenhang mit der Diskussion um die Kiesgrube keine "generelle Zerrüttung" zwischen der CSU und den Gewerbetreibenden.

Noch in intensiven Gesprächen stecken sowohl die FWG als auch die SPD. "Wir sind zuversichtlich einen Kandidaten präsentieren zu können", so Götz Finke vom Vorstand der FWG, auch das Wahlprogramm sei noch nicht abgeschlossen. Die Zielsetzung "andere Machtverhältnisse" betont auch SPD-Vorsitzende Christl Graf, der neben Themen wie Verkehr oder der Dorfmitte vor allem auch die soziale Komponente am Herzen liegt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren