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Jahreshauptversammlung

15.03.2011

Jugendfeuerwehr war bei Überfall sofort zur Stelle

Kreisbrandmeister Josef Ender und die für ihren langjährigen aktiven Dienst geehrten Aktiven Thomas Riedenauer, Hans Gall, Jochen Lausch sowie Kommandant Florian Pitzl (von links im Bild).
Bild: Foto: Stefanie Merlin

Greifenberger Brandschützer ziehen Bilanz

Greifenberg Weitere drei Jahre werden Hermann Schneider und sein Stellvertreter Josef Pitzl den Verein der Greifenberger Feuerwehr leiten. Dies bestätigte die Jahreshauptversammlung.

Kommandant Florian Pitzl berichtete über 35 Einsätze im abgelaufenen Jahr. Ein Tunnelbrand und eine Massenkarambolage auf der A 96 und ein Saunabrand in der Windacher Klinik gehörten dabei zu den größeren Ereignissen.

Als weitgehend vermeidbar sieht Pitzl dagegen die Alarmierung bei vermeintlichen Pkw-Bränden. Genaueres Nachfragen durch die Rettungsleitstelle und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung seien die Voraussetzung dafür, die in letzter Zeit häufigeren Fehlalarmierungen zu verhindern, so Pitzl.

Jugendfeuerwehr war bei Überfall sofort zur Stelle

In 952 Übungsstunden widmeten sich die Männer und Frauen der Feuerwehr unter anderem den selten eintretenden Fällen. Zudem fand die jährliche Begehung des Seniorenheims statt. 220 Stunden investierten die aktiven Mitglieder in Fortbildungslehrgänge. Die Löschgruppe nahm an der Leistungsprüfung teil. Insgesamt wandte die Greifenberger Feuerwehr rund 1479 Stunden, das bedeutet 38 Stunden pro Mitglied, für das Ehrenamt auf.

Fahrsicherheitstraining und Motorsägenkurs

Für das laufende Jahr kündigte Pitzl ein Fahrsicherheitstraining und einen Motorsägenkurs an. Darüber hinaus unterstrich er in seinem Bericht die Bedeutung der Jugendfeuerwehr für die Nachwuchsgewinnung. Nach Pitzls Angaben konnten 59 Prozent der derzeit Aktiven über die Jugendarbeit des Vereins gewonnen werden. So wurden auch im Rahmen der Hauptversammlung drei volljährige Jugendliche offiziell neu verpflichtet.

Bei dem Überfall auf den Netto-Markt im vergangenen Jahr hätten Mitglieder der Jugendfeuerwehr als Ersthelfer ihr Können unter Beweis gestellt. Bürgermeister Johann Albrecht betonte in seinen Dankesworten an die Floriansjünger, wie wichtig der Zusammenhalt der Mannschaft ist: „Die ,Hardware’, das Gerät kann man kaufen. Das Wichtigste aber, die ,Software’, das seid ihr. Das Gerät lebt nur mit der Mannschaft.“

Für das Jahr 2012 kündigte Vereinsvorstand Hermann Schneider die Weihe des neuen vielseitig einsetzbaren Fahrzeuges HLF 20/16 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr Greifenberg an.

Für 40 Jahre Dienstzeit als Feuerwehrmann zeichnete Kreisbrandmeister Josef Ender im Namen des Innenministeriums Hans Gall aus. Jochen Lausch und Thomas Riedenauer bekamen das Feuerwehrkreuz für 25 Jahre.

Für den Verein entließ Vorstand Schneider Wilfried Schulz nach 21 Jahren als Kassenwart aus seinem Dienst und überreichte ihm eine anerkennende Erinnerung. (sme)

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