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09.03.2009

Junge Forscher verblüffen die Fachwelt

Schongau (wad) - Schongau war erneut Austragungsort des fünften Regionalwettbewerbs "Jugend forscht - Schüler experimentieren", dessen Patenschaft für den Bereich Voralpenland die Firma Hoerbiger übernommen hat. Gemeldet waren 106 Teilnehmer, die sich am 5. und 6. Februar in der Sporthalle mit 59 Projekten der hochkarätigen Jury mit Facharbeiten der Bereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik stellten.

Schongau (wad) - Schongau war erneut Austragungsort des fünften Regionalwettbewerbs "Jugend forscht - Schüler experimentieren", dessen Patenschaft für den Bereich Voralpenland die Firma Hoerbiger übernommen hat. Gemeldet waren 106 Teilnehmer, die sich am 5. und 6. Februar in der Sporthalle mit 59 Projekten der hochkarätigen Jury mit Facharbeiten der Bereiche Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik und Technik stellten.

Musikalisch untermalt durch die Bigband des Gymnasiums Starnberg, konnte Patenbeauftragter Diplomdesigner Charly Walter neben den Teilnehmern sowie deren Eltern zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur zu einer abschließenden Feierstunde in der Aula der Realschule begrüßen. Sein Dank galt den Spendern und Sponsoren, durch die diese Veranstaltung erst ermöglicht wird. "Und", so Walter weiter, "ich kann versprechen, dass die Firma Hoerbiger trotz der momentanen, allgemeinen wirtschaftlichen Krisenzeit weiterhin die Patenschaft dieses Wettbewerbs übernimmt." "Wer seine eigenen Grenzen überwindet, wächst über sich hinaus", so die Einleitung von Hoerbiger-Geschäftsführer Thomas Englmann, den die positive Themenauswahl, bezogen auf Mensch, Umwelt, Energie und Gesundheit beeindruckte. "Mit einer "geht nicht, gibt's nicht"-Motivation gaben die jungen Forscher als Spezialisten auf ihrem Gebiet nicht nur Begabung und Leidenschaft zu erkennen, sonder waren ebenso in der Lage, ihr Wissen zu vermitteln."

Nahezu zwei Stunden dauerte die Preisverleihung, vorgenommen von Wettbewerbsleiter Dr. Stefan Felber. Für den Landeswettbewerb Bayern, der für die Sparte "Jugend forscht" Ende März im Deutschen Museum München ausgetragen wird, qualifizierten sich vier Jugendliche. Die neun Sieger aus "Schüler experimentieren" treten Ende April bei der BMW AG in Dingolfing an, um sich mit den Gewinnern der anderen bayerischen Regionen zu messen. "Eine Erfindung", so Felber, "versprach so viel, dass wir sofort erfolgreich versuchten, sie zum Patent anzumelden." Es handelt sich dabei um die "Planung und Realisierung einer energiesparenden Schneekanone", die Konstantin Dudichum vom Gymnasium Lindenberg entwickelte. Mit zahlreichen Sonderpreisen ehrte die Jury außerdem den Einsatz weiterer Jungwissenschaftler aus den einzelnen Fachgebieten. Letztendlich gab es noch ein wenig Statistik: Den Preis für die stärkste Beteiligung erhielt die Realschule Schongau und Forscherschule des Voralpenlandes darf sich das Maristenkolleg in Mindelheim nennen.

Extra aus Hamburg eingeflogen war der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung "Jugend forscht", Dr. Nico Kock. Sein Dankeschön ging an drei verschiedene Adressen: erstens an die Firma Hoerbiger, die seit fünf Jahren den Wettbewerb unter ihre Fittiche genommen hat, zweitens an die Juroren, denen ihr Urteil nicht immer leicht gefallen ist und drittens an Dr. Wolfgang Gebler, dem bisherigen Wettbewerbsleiter. Seinen Einsatz bei den Regionalveranstaltungen belohnte die Stiftung "Jugend forscht" mit der goldenen Ehrennadel. Wermutstropfen der Veranstaltung: Charly Walter legt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Patenbeauftragter ab. Nicht gerade ganz so ernst und wissenschaftlich, dafür aber um so verblüffender verstand Zauberer "Vladi" (alias Vladimir Zerebni - der zaubernde Wirt aus Oberammergau) den Festakt ausklingen zu lassen. So mancher der jungen Wissenschaftler wird insgeheim weitergeforscht haben, wie die Zauberkunststücke funktioniert haben.

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