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Hofstetten

28.09.2016

Junges Orchester mit neuem Repertoire

Für ihre 30-jährige aktive Musikertätigkeit beim Musikverein Hofstetten-Hagenheim wurden (von links) vom Vorsitzenden Michael Mösl sowie der Zweiten Vorsitzenden Svenja Zöpf die folgenden Mitglieder mit der Ehrennadel ausgezeichnet: Berti Glogger, Robert Stangl, Robert und Judith Dietmair, Monika Wiedemann, Gabi Gehr und Edith Petry.
Bild: Ludwig Herold

Der Musikverein Hofstetten-Hagenheim feiert sein 30-jähriges Bestehen. Neu war dabei nicht nur der Dirigent, sondern auch einiges im Programm

Die Leichtigkeit des Seins – stilvoll verpackt in gefühlsbestimmte wie auch vitale Klänge: Diese Fülle an von langer Hand einstudierter Tonschöpfungen zelebrierte der Musikverein Hofstetten-Hagenheim bei seiner Jubiläumsserenade zum 30-jährigen Bestehen. Für die zahlreichen Gäste Grund genug, den Sonntagabend in der herbstlich geschmückten Turnhalle wie in einem Konzertsaal zu genießen. Ein weiterer Anlass war sicher auch der neue Dirigent Sebastian Schwarz. Denn der Musikstudent aus Schwangau schaffte es in intensiven Proben, seine 35 Musiker nicht nur für bewährte, sondern auch neue und damit ungewohnte Kompositionen zu begeistern.

Den Beweis dafür lieferte bereits bei der Begrüßung Svenja Zöpf, die zusammen mit Kathrin Dietmair das breitgefächerte Programm moderierte: „Der Sebastian dreht alles ein bisserl um!“ meinte sie bedeutungsvoll. Dass sich diese musikalische Schwerpunkt-Verlagerung aber tatsächlich lohnte, zeigte danach der begeisterte Applaus der Zuhörerer.

Einen Auftakt nach Maß lieferte das sichtlich motivierte Ensemble mit dem Konzertmarsch „Opening“ von Ernst Hoffmann – gefolgt von der temperamentvollen Polka „Frühlingsträume“. Der romantische Teil der Serenade begann dann mit dem Walzer „Dir gilt all meine Liebe“. Dieser Anbetung im Dreivierteltakt schloss sich der lyrische Klang-Hit „Heal the World von Michael Jackson an. „Romantik pur“ präsentierte der Jubiläumsverein zum 30. Geburtstag auch mit dem Titel „Music“, über den sein Tonschöpfer sagte: „Music was my first Love!“ – „Musik war meine erste Liebe“.

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Bei der Ankündigung dieser Komposition gestand auch Svenja Zöpf dem Publikum: „Musik war auch unsere erste Liebe.“ Neu auf der musikalischen Agenda der Bläser, Pfeifer und Trommler war auch „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga“ von Peter Maffay. Ein Stück, bei dem die Musiker die körperbetonten Bewegungen ihres Dirigenten präzise umsetzten und dafür viel Beifall erhielten.

Dass in Hofstetten auch der „Bär“ los sein kann, belegte unüberhörbar der „Summernight-Rock“. Das ältere Publikum durfte sich dafür am nachfolgenden Konzertmarsch „Abel Tasman“ erfreuen, ebenso bei der Polka „Soutezni“, das einst der mährische Komponist Jan Slabak in temperamentvolle Töne umsetzte.

Absolut neu für die Musiker aus Hofstetten und Hagenheim war „The second Waltz“ von Dimitri Schostakowitsch. Die Moderatorinnen sprachen deshalb sogar von einem „Sinfonieorchester André Rieu“, in das sie ihr Dirigent „hinein geprobt“ habe.

Aber den Zuhörern gefiel es so gut, dass dieser Walzer sicher einen Stammplatz im Musikverein erhalten dürfte. Die Polka „Daheim in Böhmen“ von Freek Mestrini markierte zwar das offizielle Ende der Serenade. Schluss war jedoch erst nach der erklatschten Zugabe des Castaldo-Marsches.

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