1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Kaffee, Kuchen und eine gute Tat

Coffee Stop

11.04.2011

Kaffee, Kuchen und eine gute Tat

Nach dem großen Ansturm räumen Andi, Melissa, Simon, Kathi und Dani die Küche auf.
Bild: Foto: Ulrike Reschke

Jugendliche aus der Pfarrei Pürgen bewirten die Gäste. Spende für Misereor

Pürgen „Gemeinsam Kaffee und Tee trinken und dabei die Welt ein Stückchen besser machen“ – mit diesem Slogan im G’moablattl hatte die Pürgener Pfarrjugend zum „Coffee Stop“ am Freitagnachmittag ins Kirchlich-gemeindliche Zentrum eingeladen. Der war in eine Kaffeestube verwandelt wurden. Bereits am Tag zuvor hatten die Jugendlichen die leckersten Kuchen gebacken. Gruppenweise, allein oder mit Unterstützung. Simon beispielsweise bereitete die Donauwellen zu. Ein Kiwi-Zitronen-Kuchen, Apfelkuchen, Osterhasen, Limokuchen und Nuss-Stangen komplettierten das süße Buffet.

Als Bäcker betätigten sich neben den Jugendlichen, die von Sabine Bauer in der Pfarrjugend betreut werden, auch ein paar Kommunionkinder, die eigens dazu eingeladen worden waren. Rund 70 Leute, darunter viele Kinder, besuchten den „Coffee Stop“. „Am schönsten war, wie die Leute sich gefreut haben, wenn man mit ihnen geredet hat“, sagt Simon beim Aufräumen. Dani bekräftigt: „Es hat einfach Spaß gemacht.“ Beim Vorbereiten, Servieren, Abräumen und Abspülen halfen alle 16 fest zusammen. Und auch die drei Kommunionkinder, die sich schon am Backen beteiligt hatten, waren wieder mit von der Partie. „Die Tanten und Omas sind bedient worden und hatten einen Riesenspaß“, sagt Sabine Bauer. Sämtliche Kosten für den Kaffeetreff wurden aus der Jugendkasse bestritten.

Die Besucher konnten nach eigenem Ermessen Geld in die bereit gestellte Spendenbox stecken. Im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen zusammen mit der Pfarrjugendbeauftragten mit den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika auseinandergesetzt. Sie wollten helfen und fingen damit in der eigenen Pfarrei an. Mit den selbst gebackenen Kuchen und der Bewirtung bereiteten sie erst einmal ihren Mitbürgern eine Freude, deren Spende kommt nun dem Hilfswerk Misereor zugute. „Für uns war es eine gelungene Veranstaltung, bei der wir 285,45 Euro Spenden sammeln durften“, sagte Sabine Bauer nach dem Kassensturz, „wir sind sehr zufrieden“. (res)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren