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Kampf gegen Corona: Die Bürger müssen mitmachen

Kommentar Von Thomas Wunder
19.01.2021

Plus Die Corona-Zahlen im Landkreis Landsberg sind auf niedrigem Niveau. Doch das kann sich schnell ändern, findet LT-Redakteur Thomas Wunder.

Betrachtet man Zahlen und Statistik, dann steht der Landkreis Landsberg in Sachen Coronavirus gut da. Der Inzidenzwert zählt seit einigen Wochen zu den niedrigsten in ganz Bayern, kurzzeitig lag man sogar unter 50.

Das hat sicherlich damit zu tun, dass Gesundheitsamt, Klinikum, niedergelassene Ärzte und Heime gut zusammenarbeiten, und wenn nötig, schnelle und effektive Maßnahmen ergreifen. Die Nachverfolgung des Infektionsgeschehens spielt dabei eine entscheidende Rolle. Und gerade in diesem Bereich wird vorbildlich gearbeitet. Dienst nach Vorschrift ist ein Fremdwort.

Mutationen verbreiten sich schneller

Dr. Manuel Müller-Hahl und seine Mitstreiter vom Contact-Tracing-Team beenden ihre Arbeit erst, wenn sie alle Kontaktpersonen ermittelt haben. Nur so kann verhindert werden, dass sich das Virus schnell ausbreitet. Jetzt, wo die Sorge besteht, dass sich Mutationen wesentlich schneller verbreiten, ist das umso wichtiger.

Doch die Arbeit von Gesundheitsamt, Ärzten, Klinikum und Heimen ist nur von Erfolg gekrönt, wenn die Bürger mitmachen. Der Großteil der Bevölkerungen hält sich an die Regeln des harten Lockdowns. Wer jetzt noch einen Geburtstag mit Freunden und eine Kindergeburtstagsparty feiern muss, der hat nichts verstanden. So schwer es uns fällt, wir müssen Kontakte vermeiden. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Denn die Zahlen können sich schnell ändern.

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