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Landsberg

07.01.2019

Karl-Schrem-Bau: Der Abrissbagger kommt

Der Karl-Schrem-Bau auf dem Gelände der ehemaligen Pflugfabrik in Landsberg wird abgerissen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Am Dienstag beginnen die Abrissarbeiten des letzten Gebäudes der ehemaligen Pflugfabrik in Landsberg. Die Arbeiten werden wohl bis ins Frühjahr dauern.

Die Weihnachtspause am Papierbach ist vorbei. Seit Montag herrscht auf der Baustelle für das Bauprojekt „Urbanes Leben am Papierbach“ wieder Betrieb. Am Dienstag soll der Abbruch des letzten verbliebenen Gebäudes der früheren Pflugfabrik, des Karl-Schrem-Baus, beginnen. Das hat jetzt die Sprecherin des Projektentwicklers ehret+klein, Anke Witzel, bestätigt.

Den Abbruch soll größtenteils ein sogenannter Longfrontbagger mit Abbruchzange erledigen, die das rund 20 Meter hohe Gebäude zerlegt. Kurzzeitig werde auch ein Abbruchmeißel eingesetzt. Geräte nach dem neuesten Stand der Technik sollen dafür sorgen, dass besonders „lärmschonend“ gearbeitet wird. Eine Sprengung des Gebäudes finde nicht statt.

Hunderte Lkw-Fuhren sind geplant

Das Abbruchmaterial (Beton, Ziegel, Metall) wird teilweise vor Ort recycelt werden. Insgesamt geht ehret+klein von rund 800 Lkw-Fuhren zu je 15 Kubikmetern aus. Das Gebäude wurde vor dem Abbruch in den vergangenen Monaten entkernt und schadstoffsaniert. Fremdstoffe (Holz, Kunststoffe, Glas) wurden entnommen. Teilweise lagert dieses vor Ort unter Folien und ist in der Beprobung. Das Dach wurde noch nicht demontiert. Komplett entsorgt und abtransportiert wurde asbesthaltiges Material, so Witzel weiter.

Der Abbruch werde rund acht bis zehn Wochen, also bis in den März hinein, dauern. Der Schnee stelle keine Behinderung dar. Für eine saubere Baustelle und Abtransport werde auch bei nassem Wetter gesorgt. Die Baustraßen seien mit Kies aufgeschüttet und es werde täglich mehrfach gekehrt.

Eigentlich hätte der Bau erhalten werden sollen. Lesen Sie mehr zum Thema: So wird der Abriss des Karl-Schrem-Baus begründet

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07.01.2019

Die Pflugfabrik ist damit nächstes Jahr abgeräumt.
Stellt sich die Frage wie man das Areal in die Umgebung integrieren will und woraus sich die Identität ergeben soll wenn alles weggeräumt ist?

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