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Egling

24.11.2018

Katrin Weidners Glühweineckerl sind Kult

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Die Glühweineckerl von Katrin Weidner aus Egling sind nicht nur bei ihren Freundinnen beliebt.
Bild: Katrin Weidner

Katrin Weidner aus Egling hat das Backen von ihrer Mutter gelernt. Jetzt hat sie es mit einem ihrer Rezepte in die aktuelle Ausgabe des Magazins Zuckerguss geschafft.

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen die große Backzeit. So auch für die 26-jährige Katrin Weidner aus Egling. Mit ihrem Rezept der Glühweineckerl hat sie in die diesjährige Ausgabe des Backmagazins Zuckerguss geschafft, das unsere Zeitung herausgibt.

„Das Backen habe ich von meiner Mama gelernt. Früher haben wir immer zusammen gebacken. Alles was ich heute kann, kommt von ihr“, erzählt Katrin Weidner. Immer, wenn sie ein interessantes Rezept oder ein ansprechendes Bild sehe, dann backe sie dieses nach. Das Gebackene werde dann immer an die ganze Verwandtschaft verteilt. „Am liebsten backe ich aber Plätzchen, Lebkuchen, und Gebäck“, sagt die 26-Jährige.

Treffen mit den Freundinnen

In der Vorweihnachtszeit habe sie immer eine ganz besondere Tradition, sagt sie. „Jedes Jahr Mitte oder Ende November treffe ich mich mit meinen Mädels und dann wird einen Samstagnachmittag lang gebacken. Jeder backt seine Sorte und am Ende werden die Plätzchen aufgeteilt. So hat jeder eine große Auswahl zuhause.“ Dieses Jahr hätten sie sechs Stunden zusammen gebacken und dabei seien neun verschiedene Sorten entstanden. „Ich werde aber immer gefragt, ob ich auch ja wieder meine Glühweineckerl backe. Dafür bin ich inzwischen bei meinen Freundinnen bekannt“, sagt Katrin Weidner. Das Rezept habe sie von ihrer Mutter. Seit sie denken könne, würden die Glühweineckerl jedes Jahr gebacken. „Es ist ein eher einfaches Rezept, es gibt eigentlich keine großen Schwierigkeiten beim Nachbacken“, sagt sie. „Und der Alkohol, der rein kommt, verdampft ja beim Backen wieder“, gibt sie gleich Entwarnung.

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Im August Plätzchen gebacken

Auf die Idee, ihr Rezept für das Magazin Zuckerguss einzuschicken, sei sie durch ihre beste Freundin gekommen. „Die hat selbst schon einmal mitgemacht. Sie meinte, ich soll mein Rezept von den Glühweineckerl unbedingt einschicken.“ Damit die Frist zum Einschicken des Rezepts und des Fotos einhalten werden konnte, wurden eben im August Plätzchen gebacken. Katrin Weidners beste Freundin habe ebenfalls ein Rezept eingeschickt und das habe es auch in der diesjährigen Ausgabe des Zuckerguss geschafft, erzählt die Eglingerin.

„Ich selbst esse am liebsten den Kirschkuchen meiner Oma“, sagt sie, denn Omas würden eh immer am besten backen. In ihrer Familie habe dieser Kuchen auch einen besonderen Namen. „Er wird von allen Zudecklkuchen genannt, da er oben ein Gitter aus Teig drauf hat“, erklärt Weidner. Aber nicht nur im Winter backe sie gerne. Im Sommer seien allerdings dann fruchtigere Kuchen beliebter. So zum Beispiel ihr Erdbeerkuchen. Neben dem Backen kocht die 26-Jährige aber auch sehr gerne. „Inzwischen mache ich beim Backen aber sehr viel nach Gefühl. Abwiegen ist nicht so meins. Besonders wenn ich ein Rezept schon sehr oft gebacken habe, dann schaue ich nicht mehr so genau auf die Mengenangaben, das habe ich dann im Gefühl“ sagt Weidner.

Die neue Weihnachtsausgabe des Magazins „Zuckerguss“ enthält über 70 leckere Rezepte unserer Leserinnen und Leser. Ein Sonderteil widmet sich speziell der Leckerei Marzipan und bietet viele interessante Infos sowie originelle Rezeopte dazu. Das Magazin ist zum Preis von 6,95 Euro bei den Servicepartnern unserer Zeitung (Fotoni Landsberg, Ammerseekurier Dießen) und in Buchhandlungen sowie in unserem Onlineshop erhältlich.

Und so werden die Glühweineckerl gebacken:

  • Zutaten: Teig 80 Gramm Butter, 80 Gramm Zucker, eine Packung Vanillezucker, zwei Eier, 75 Gramm Vollmilchkuvertüre, 120 Gramm Mehl, ein gestrichener Teelöffel Backpulver, 150 Milliliter Glühwein. Verzierung Zartbitterglasur, Haselnüsse, gehackt.
  • Zubereitung: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die zimmerwarme Butter schaumig schlagen, nach und nach den Zucker und den Vanillezucker einrieseln lassen. Die Eier einzeln zugeben und gut verrühren, die Kuvertüre raspeln und ebenfalls unter den Teig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und portionsweise unter den Teig mengen, zuletzt den Glühwein zugeben. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und glatt streichen.
  • Für 20 bis 25 Minuten backen, anschließend kurz auskühlen lassen und auf die Arbeitsplatte stürzen. Nun in kleine Dreiecke schneiden. Die Zartbitterglasur schmelzen und die Dreiecke jeweils zur Hälfte damit bestreichen. Sofort mit den gehackten Haselnüssen bestreuen.
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