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Kaufering

20.11.2018

Kaufering: Wird an dieser Stelle ein „Turbokreisverkehr“ gebaut?

Die Kreuzung der beiden Kreisstraßen südlich von Kaufering ist ein Unfallschwerpunkt. Deswegen wurden in der Vergangenheit bauliche Veränderungen untersucht. Nun wurde eine fünfte Variante vorgestellt.
Bild: Thorsten Jordan

Am Ortseingang von Kaufering ereignen sich immer wieder Unfälle. Seit Jahren soll diese Stelle entschärft werden. Jetzt gibt es eine weitere Variante.

Der Abzweig von der Augsburger Straße in die Viktor-Frankl-Straße am südlichen Ortseingang von Kaufering ist ein Unfallschwerpunkt. Daran änderte sich auch nach mehrfacher Umrüstung der Ampelanlage nichts. Danach wurden mehrere Ausbauvarianten untersucht und jeweils als nicht überzeugend befunden. Jetzt stellte Kauferings Bauamtsleiter Andreas Giampa dem Marktgemeinderat eine „Variante 5“ vor, die vom Gremium befürwortet wurde. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Turbokreisverkehr.

Diese Varianten wurden in der Vergangenheit bereits diskutiert: Welche Umbauvariante ist am sinnvollsten?

Diese Variante soll noch im November mit der Regierung von Oberbayern abgesprochen und auf ihre Förderfähigkeit geprüft werden. Laut Giampa hat der ADFC-Kreisverband eine positive Stellungnahme abgegeben. Die Variante sei ein „Turbokreisverkehr“. Dabei ist vorgesehen, dass die Abbiegespur aus Richtung Landsberg mit integriert wird. Sie erhält einen eigenen, inneren Kreisel, der sich wie bei einer Schnecke nach außen, auf den äußeren Kreisel fortsetzt. Fährt jemand fälschlicherweise auf der Abbiegespur Richtung Bahnhof, so bleibt er im Kreisverkehr und kann nach einer Umrundung weiter Richtung Kaufering fahren.

So kommen Radfahrer sicher über die Fahrbahn

Für die Radler werden Querungshilfen/Mittelinseln geschaffen. Die nördlich des Turbokreisels vorgesehene Querung für Fußgänger und Radfahrer wurde vom ADFC und auch im Marktgemeinderat als Schwachstelle gesehen. Der ADFC hatte in seiner Stellungnahme eine Über- oder Unterführung vorgeschlagen. Die Einbindung der Straße zum Heizwerk sieht Gemeinderat Sascha Kenzler (UBV) nicht als optimal an. Er befürchtet, dass sich ausfahrende Lastwagen falsch einordnen und den Kreisel blockieren könnten. Baumtsleiter Giampa sagte, dass nur sehr wenige Laster dort ein- und ausfahren, das Risiko sei folglich sehr gering.

Die Anregung aus dem Gemeinderat, die Schaltung der Hilti-Ampel in die Planungen mit einzubeziehen, nahm Giampa auf.

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20.11.2018

Interessante Lösung, aber eine Abbildung dieser Variante wäre schön.

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