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Bezirksliga Kaufering

20.10.2017

Kaufering geht in die Knie

Gekämpft haben Martin Kimshandl (vorne, links Felix Nebel), aber umsonst: Mit 0:1 haben die Kauferinger gegen Viktoria Augsburg verloren.
Bild: Julian Leitenstorfer

Obwohl der VfL fast 90 Minuten in Überzahl ist, unterliegt er mit 0:1 Viktoria Augsburg. Wieder wurden zu viele Chancen vergeben.

87 Minuten lang spielten die Kauferinger mit einem Mann mehr – es half nichts. Mit 0:1 musste sich die Mannschaft von Christian Ziegler gestern Abend Viktoria Augsburg geschlagen geben. Nach einer verkorksten ersten Halbzeit machten die Kauferinger in der zweiten bedeutend mehr Druck, ließen aber wieder einmal die besten Chancen liegen. Am Ende reichte Augsburg ein einziger gut herausgespielter Konter, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Es wird schwer werden für die Kauferinger, wenn sie vor dem gegnerischen Tor nicht effektiver werden. Eigentlich hätten die Gastgeber schon längst in Führung liegen müssen, ehe Viktoria das entscheidende Tor in der 68. gelang. Doch wer solche Chancen vergibt, wird am Ende eben meist bestraft.

In der ersten Halbzeit lief fast gar nichts

Nicht der Rede wert ist die erste Hälfte der Kauferinger: Zu kompliziert und mit zu vielen Fehlpässen machte man sich selbst das Leben schwer. Dabei hatte es schon in der 3. Minute Rot für Augsburg gegeben: Nach einem Zweikampf legte Felix Eberle im Aufstehen dem Kauferinger noch den Fuß, nichts Schlimmes, aber der Schiri hatte es gesehen und sofort Rot gezückt. Trotzdem blieb Augsburg in Unterzahl gefährlicher als die Heimelf.

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Nach der Pause spielt fast nur mehr Kaufering

In der Kabine muss Trainer Ziegler die richtigen Worte gefunden haben, denn nun spielte nur mehr der VfL. Augsburg verteidigte aber sehr geschickt und mit viel Einsatz – es war nicht leicht durchzukommen und wenn, dann wurden die Chancen vergeben. Je mehr Kaufering drückte, umso größer wurden hinten die Lücken – und in der 68. waren sie zu groß.

Ein Konter sorgt für die Entscheidung

Mit einem schnellen Konter ließen die Augsburger alle Kauferinger aussteigen, Matthias Fischer stand ganz allein vor Keeper Wölfl und ließ diesem keine Chance – das war es. Um in der Bezirksliga bestehen zu können, muss die junge Kauferinger Mannschaft lernen, cleverer agieren – und noch ist nichts verloren.

Kaufering: Wölfl, Lässig, Erdt, Wiedemann, Krimshandl (46. Höfer), Tauscher (77. Linke), Graf, Müller, Hasche, Mätz (55. Pittrich), Nebel; Rot: Eberle (3. Viktoria)

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