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23.06.2009

Kein Anbau in der Siedlung

Windach (smi) - Die Wochenendsiedlung Steinebach war in der jüngsten Sitzung wieder Thema im Windacher Gemeinderat. Anlass war der Antrag eines Häuschenbesitzers, einen Wintergarten anbauen zu dürfen. Damit würde die in diesem Bebauungsplan zugelassene Grundfläche aber um 21 Quadratmeter überschritten, wie Bürgermeister Walter Graf erläuterte. "Wir haben schon mehrmals Überschreitungen gehabt, dem kann man nicht zustimmen", meinte Graf.

Eine Abweichung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes sei in diesem Baugebiet, welches nur für Zweitwohnsitze zugelassen ist, besonders heikel. Es seien keine zwei bis drei Meter, sondern sehr viel mehr, wie Graf sagte. Wenn, dann müsse man den Bebauungsplan ändern, wobei sich Graf vorstellen kann, Möglichkeiten für eine bessere energetische Situation zu schaffen.

Wolfgang Albrecht sprach sich dafür aus, den Mann den Wintergarten bauen zu lassen. Dieser habe als einer der Ersten sein Häuschen errichtet und sich an den Bebauungsplan gehalten und keinen Keller gebaut. Graf erläuterte, dass damals Ende der 70er-Jahre, Anfang der 80er Jahre als Ausgleich den Häuslebauern ohne Keller erlaubt worden sei, ein Anbau als Nebengebäude zu bauen für Gerätschaften. Ein Wintergarten, der ja ein Wohnraum sei, zähle dazu jedoch nicht, so Graf gegenüber dem LT.

In der Sitzung merkte Graf auch an, dass die Gemeinde nicht jetzt eine Überschreitung zulassen könne, weil andere sich nicht an die Festsetzungen gehalten hätten. Und eine Änderung des Bebauungsplanes müsse gut überlegt sein. "Wir müssen uns gut informieren, es ist nicht ganz einfach, wir können hier keinen Schnellschuss machen." 10:2 wurde der Antrag abgelehnt.

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