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31.07.2007

Kein Konflikt Windach-Utting

Utting/Windach (smi) - Zwei junge Männer sind am Samstag im Jugendhaus in Utting aneinander geraten (LT berichtete) und für einen gab es eine blutige Nase, samt gebrochenem Nasenbein. Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendcliquen sind seit geraumer Zeit Thema in Utting. Die Verantwortlichen in der Gemeinde, aber auch aus Nachbargemeinden wollen das Thema aber nicht zu hoch hängen.

Und nicht als Konflikt Utting-Windach darstellen, wie Felicitas Bauer, die Jugendpflegerin von Windach, im Namen der Windacher Jugendlichen fordert. Es seien aus mehreren Orten Jugendliche in Utting. "Sie wollen nicht, dass es heißt, die Windacher gingen nach Utting zum Randalemachen." Es sei immer so, dass Jugendliche aus anderen Dörfern kämen, das sei im Windacher Jugendhaus oder im Jugendzentrum in Dießen so und auch im Jugendtreff Utting, betont die Jugendpflegerin.

Felicitas Bauer saß gestern mit Uttings Bürgermeister Josef Klingl zusammen. Auch Klingl hat grundsätzlich nichts dagegen, wenn sich Jugendliche in Utting aufhalten. Als Problem sieht er auch weniger das Jugendhaus als den Summerpark. Zurückgelassener Müll und Lärmbelästigung sind hier das Thema. "In den letzten Wochen ist es jedoch besser geworden", erzählt der Gemeindechef, und führt dies auch darauf zurück, dass die Polizei verstärkt Streife gefahren ist. Klingl will sich demnächst auch mit Mitgliedern des Fördervereins und den Jugendreferenten zusammensetzen.

Es war private Party

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Laut Auskunft von Helmut Schiller, dem Vorsitzenden des Fördervereins Jugendhaus Utting, war es am Samstag eine private Party. Die Räumlichkeiten seien angemietet worden für 40 Euro und 100 Euro Kaution. Wer in den Räumlichkeiten feiern wolle, müsse zudem einen Verantwortlichen über 18 Jahre benennen. Außerdem werde im Nutzungsvertrag auf die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes hingewiesen, beispielsweise, dass keine hochprozentigen Getränke konsumiert werden dürften.

Auch während der regulären Öffnungszeiten am Freitag und Samstag von 18 bis 24 Uhr und am Sonntag von 16 bis 22 Uhr sei immer einer über 18 Jahren dabei, der Verantwortung übernehme.

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