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28.07.2010

Keine Flieger mehr in Bruck

München/Fürstenfeldbruck Es bleibt dabei: Der ehemalige Militärflugplatz in Fürstenfeldbruck darf nicht als Start- und Landeplatz für zivile Flugzeuge genutzt werden. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München hat vor Kurzem eine Beschwerde gegen die Entwidmung des Militärflugplatzes zurückgewiesen und eine vorausgegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts bestätigt, informiert eine Pressemitteilung.

Militärische Nutzung aufgegeben

Gegen die Entwidmung hatte das Unternehmen geklagt, das seit mehreren Jahren eine luftrechtliche Genehmigung zum Betrieb eines Verkehrslandeplatzes hatte. Diese galt jedoch nur bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die militärische Nutzung endgültig aufgegeben wird. Das war bereits im vergangenen November der Fall, als die Wehrbereichsverwaltung Süd den größten Teil des Fliegerhorstes und den von dem Unternehmen genutzten Teil aus der militärischen Nutzung entließ.

Ein Antrag des Unternehmens bei der Regierung von Oberbayern auf eine zivile Nachfolgenutzung für Flugzeuge mit einem Startgewicht von bis zu 5,7 Tonnen und bis zu 40 000 Flugbewegungen jährlich wurde abgelehnt.

Das Unternehmen klagte daraufhin gegen die militärische Entwidmung. Doch der VGH erachtete die klagende Firma überhaupt nicht als klageberechtigt. Die Frage, ob der Flugplatz benötigt wird, richte sich allein nach dem militärischen Bedarf, hieß es zur Begründung. Rechtsmittel gegen diese Entscheidung ließ der VGH nicht zu. (lt)

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