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Bürgerversammlung

05.03.2015

Keine Förderung, kein Radweg

Zwischen Schwabhausen und Kaltenberg soll ein Radweg entstehen. Noch ist offen, ob da Projekt realisiert werden kann.
Bild: Julian Leitenstorfer

Noch ist offen, ob die Route von Schwabhausen nach Kaltenberg realisiert werden kann. Ein Thema stinkt den Bürgern.

Ein Radweg entlang der Staatsstraße 2054 nach Kaltenberg ist ein Wunsch, den die Schwabhauser schon seit einigen Jahren haben. Auch der Gemeinderat hat mehrmals über dieses Projekt beraten (LT berichtete). Rathauschef Christian Bolz äußerte sich zu diesem Thema in der Bürgerversammlung.

„Ich wollte heute eigentlich wie ein König dastehen und verkünden, dass der Radweg gebaut wird.“ Soweit sei es aber leider noch nicht. Man sei bei dem Radewegeförderprogramm zwar dabei, es ist aber seitens der Regierung noch nicht umgesetzt. „Ohne Förderung kein Radwegebau“, so Bolz, da die Kosten durch die Gemeinde nicht getragen werden können. Mit rund 200 Euro für den laufenden Meter Radweg müssen man rechnen, prognostizierte er und warb noch um Geduld.

Es ging auch um den Radweg nach Eresing. Der sei Eigentum des Landkreises, informierte der Bürgermeister. Geräumt würden aber Radwege durch den Landkreis im Winter grundsätzlich nicht. „Winter ist Winter, da wird nicht Fahrrad gefahren“, zitierte Bolz den Landkreis mit einem Augenzwinkern. Es gäbe aber eine Vereinbarung mit den Gemeinden, dass diese auf freiwilliger Basis die Radwege räumen könnten. Das könne der gemeindliche Bauhof aber nicht täglich leisten, sondern nur im Rahmen freier Kapazitäten. Weitere Themen:

Straßensanierung Hier wurde speziell die Bahnhofstraße angesprochen. Bolz informierte, dass die Schadstellen im Gemeindebereich generell identifiziert seien. Im Rahmen der Haushaltsberatungen für das laufende Jahr werde festgelegt, welche Sanierungsabschnitte priorisiert würden.

Höhenmessung An der Bahnüberführung an der Staatsstraße 2054 komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil die Abmessungen der großen Lastwagen zu groß für die Durchfahrt seien, wurde in der Versammlung angesprochen. Das Warnschild zur Höhenbegrenzung (3,70 Meter) sei schlecht sichtbar. Ein „Galgen“ zur Höhenmessung – rechtzeitig vor der Unterführung – könnte Abhilfe schaffen, lautete eine Forderung. Der Bürgermeister sagte zu, das Thema an die zuständigen Stellen heranzutragen. Das gelte auch für den noch fehlenden Mittelstreifen auf dem sanierten Teilstück in Richtung Penzing.

Hundekot „Wir sind zwar eine arme Gemeinde, aber reich an Hundekot“, meinte eine Bürgerin – und das zwar innerhalb und außerhalb der Ortschaft. Sie stieß mit dem Thema beim Bürgermeister auf offene Ohren, da dieses Problem auch in anderen Ortsteilen aufkeime . Der Gemeinderat werde sich in einer der nächsten Sitzungen mit dieser Thematik auseinandersetzen, so Bolz. Es lägen konkrete Anträge der Bürger vor und es gäbe auch seitens der Landwirte konkrete Probleme.

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