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15.05.2015

Kiesgrube kontra Landschaftsbild

Herbert Negele

Die Abbaugebiete sollen sich nicht aufs ganze Gemeindegebiet verteilen. Friedhof bekommt Absturzsicherung

In Denklingen ist es nicht erwünscht, dass Kiesgruben überall im ganzen Gemeindegebiet verstreut sind. Vielmehr soll der Kiesabbau dort betrieben werden, wo er auch im Flächennutzungsplan vorgesehen ist.

Verweigert hat das Denklinger Ratsgremium in seiner jüngsten Sitzung seine Zustimmung zum Kiesabbau auf einer Fläche im Ortsteil Epfach, die laut Flächennutzungsplan nicht für diese Zwecke vorgesehen ist. Zum einen wurde dem Antragsteller eine Absage erteilt, weil die ausreichende Erschließung nicht gesichert ist.

Die Breite des Zufahrtsweges von der B17 zu der geplanten Kiesgrube betrage nur rund drei Meter und sei somit nicht ausreichend für die geplante Nutzung des Grundstücks. Zum anderen gelangte die Gemeinde zu der Auffassung, dass der geplanten Kiesgrube öffentliche Belange entgegenstünden: Insbesondere widerspreche das Vorhaben den Darstellungen des Flächennutzungsplans. Es sei kein Kiesabbau auf der Vorhabensfläche vorgesehen.

Die Gemeinde Denklingen habe zur räumlichen Konzentration Kiesabbauflächen im Flächennutzungsplan dargestellt. Die Gemeinde Denklingen wolle kein „von Kiesgruben durchzogenes Gemeindegebiet“, hieß es in der Begründung des Ratsbeschlusses. „Das Vorhaben beeinträchtigt Belange der Landschaftspflege, es verunstaltet das Landschaftsbild und es beeinträchtigt die Aufgabe der Landschaft als Erholungsgebiet“, hieß es.

Der Denklinger Gemeinderat bestätigte einstimmig die Wahl der Feuerwehrkommandanten. Die Aktiven der Feuerwehr Denklingen hatten kürzlich Herbert Negele wieder zu ihrem Kommandanten und Jürgen Waldhör zu dessen Stellvertreter gewählt. Negele ist bereits seit 24 Jahren Kommandant.

Die Straßenleuchten in der Hauptstraße sollen bestehen bleiben. Allerdings werden die alten Leuchtmittel durch moderne LED-Lampen ersetzt. Für diese Maßnahme lag der Gemeinde nun ein Angebot der LEW Verteilnetz GmbH vor, das mit 5366 Euro abschließt. Der Gemeinderat nahm das Angebot an.

Was den Strombezug der Gemeinde Denklingen für ihre Einrichtungen betrifft, möchte die Kommune erneut an einer Bündelausschreibung teilnehmen. Es geht hierbei um die Stromversorgung von Rathaus, Schule, Feuerwehrhäusern, Straßenbeleuchtung etc. Letztes Mal habe sich die Gemeinde dadurch 40 Prozent an Kosten eingespart, erklärte Verwaltungschef Johann Hartmann. Die Gemeinde wird momentan von der E.ON versorgt: Diese hatte die letzte Ausschreibung gewonnen.

Die nächste Bündelausschreibung betrifft die Lieferjahre 2017 bis 2019. Entscheiden konnte die Gemeinde Denklingen nun zwischen Normalstrom und Ökostrom. Letzterer wäre voraussichtlich rund fünf bis sechs Prozent teurer gekommen, so entschied sich der Gemeinderat für Normalstrom.

Die gebündelten Ausschreibungen werden durchgeführt, um niedrigere Preise zu erzielen. Eine größere Anzahl Kommunen oder Zweckverbände wird dabei jeweils in einem Bündel zusammengefasst.

Der neu geschaffene „Epfacher-Wegwiesen-Weg“ wird zum öffentlichen Feld- und Waldweg gewidmet. Der Weg ist hergestellt und musste nun gemäß seiner Funktion gewidmet werden. In dem Zuge wird auch ein Teil der Gemeindeverbindungsstraße „Guttenstaller Weg“ eingezogen, und ein Teil wird zusätzlich gewidmet.

Am Alten Friedhof in Epfach ist noch eine Absturzsicherung zwischen der Treppenanlage und der Kreuzung Römerstraße/Marienweg nötig. Die Arbeiten mussten jetzt ein zweites Mal ausgeschrieben werden: Aufgrund von Baumängeln wollte die Gemeinde nun eine andere Firma beauftragen. Nach der neuen Ausschreibung geht der Auftrag nun zum Angebotspreis von 13329 Euro an eine Kunstschmiede aus Grafrath.

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