Newsticker

Tschechien, Luxemburg und Tirol zu Corona-Risikogebieten erklärt
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Kinderhaus für 1,4 Millionen

21.07.2010

Kinderhaus für 1,4 Millionen

Auf dem bisherigen Bolzplatz neben dem Feuerwehrhaus soll das neue Kinderhaus in Finning gebaut werden. Foto: Renate Greil
Bild: Renate Greil

Finning Das neue Kinderhaus neben dem Finninger Sportplatz wird gemäß der vorgestellten Variante eins gebaut werden. Allerdings wurden dazu etliche Änderungswünsche geäußert. Der Gemeinderat billigte in seiner jüngsten Sitzung unter Leitung von Zweitem Bürgermeister Siegfried Weißenbach die nun vorgelegte Entwurfsplanung des Architekten Dr. Klaus Pilz.

Wie er berichtete, sei gewünscht worden, die Gebäudehöhe zum Sportplatz hin zu reduzieren. Zudem seien jetzt alle Gruppenräume im Parterre untergebracht und das Gebäude sei etwas näher an den Parkplatz gerutscht. Der Abstand zum Parkplatz und zum gekiesten Weg zum Sportplatz hin soll jeweils drei Meter betragen, so Pilz. Auf der Sportplatzseite geht das Gebäude zweigeschossig nach oben. Im oberen Stock ist das Turnzimmer, Personalraum, ein Materiallager, das Personal-WC sowie eine Küche mit zwei Tischen eingeplant. Ein Mittagessen für die Kinder kann hier ausgegeben werden.

Unten sind die Sanitärräume, der Wickelraum, die Garderoben, ein Technikraum und das Leiterinnenzimmer eingeplant. Auf der anderen Seite entstehen die Gruppenräume mit Intensiv- und Materialraum für die beiden Kindergartengruppen und der Gruppenraum für die Krippenkinder mit Ruheraum und Küche. Hier wird eingeschossig mit einem Pultdach gebaut, die Gruppen- und Intensivräume sollen zum Dach hin offen bleiben. Um den Lärmpegel zu reduzieren, schlug der Architekt hier eine Akustikdecke anstatt sichtbarerer Holzbalken vor.

Die Fassade zur Südseite hin wird mit vielen Fensterelementen gestaltet. In der Diskussion stand die Fensterreihe auf der Südseite im Obergeschoss. Hier hatte man sich im Rat statt kleiner Fenster ein Lichtband gewünscht. Pilz machte jedoch deutlich, dass dann sowohl eine Verdunklung als auch ein Wärmeschutz mit Außenrollos angebracht werden müsste. Schließlich sprach sich das Gremium für einen Kompromissvorschlag von Roland Brenner aus, jeweils drei kleinere Lichtbänder statt der drei kleinen Fenster zu wählen.

Kinderhaus für 1,4 Millionen

Insgesamt wird das Kinderhaus eine Nettonutzfläche von 570 Quadratmetern und eine Bruttonutzfläche von 710 Quadratmatern haben. Die Kosten bezifferte Pilz auf etwa 1,4 Millionen Euro. Das Gebäude soll an das Heizungssystem der Schule angeschlossen werden. "Auf den Außengeräteraum hat man verzichtet", berichtet Pilz auf Nachfrage von Robert Bleicher. "Diese Einsparung halte ich nicht für sinnvoll", sagte Bleicher. "Ein schönes Gartenhaus" schlug Roland Brenner stattdessen vor, eine Idee, mit der sich auch Kindergartenleiterin Stephanie Welfonder anfreunden kann.

Konventionelle Bauweise

Kurz diskutiert wurde auch noch ein Abstand von zwei statt drei Metern des Gebäudes zum Weg an der Nordseite. Hier plädierte Pilz für drei Meter, da er dort eine Bepflanzung, die etwa 1,50 Meter hoch werden soll, möchte. Einstimmig entschied sich der Gemeinderat für eine konventionelle Bauweise. Wie Verwaltungschef Herbert Riess berichtete, sei die Planung mit der Fachaufsicht, Edeltraud Huschka-Spachtholz, abgesprochen und zu "100 Prozent förderfähig".

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren