Newsticker

Bayerns Ministerpräsident Söder will Corona-Regeln in Kommunen an Grenzwerte koppeln

Kommentar

26.03.2009

Klare Zeichen

Von Dieter Schöndorfer

Nun sind auch für Hilti die Superjahre vorbei, in denen die Liechtensteiner von Umsatzrekord zu Umsatzrekord eilten. Die Krise auf dem Weltmarkt, verbunden mit Einbrüchen auf dem internationalen Bausektor, erwischt nun auch die Kauferinger, allerdings nicht unvorbereitet. Und das macht eigentlich Mut, nicht nur den 400 betroffenen Mitarbeitern. Denn die Maßnahmen, die das Führungsteam um Dr. Thomas Berden ergriffen haben und auch noch ergreifen werden, deuten darauf hin, dass in dem Unternehmen keine Endzeitstimmung herrscht, sondern in die Zukunft geplant wird.

Nun ist es aber an der Geschäftsleitung, die Chance zu ergreifen, die Unternehmensstruktur zu durchleuchten und eventuelle Dunkelzonen zu beseitigen. Wann die globale Krise so weit gemeistert ist, dass die Konjunktur wieder anzieht - mit dieser Prognose tun sich derzeit alle schwer.

Was aber ganz wichtig ist: Hilti hat seinen Mitarbeitern durch die Auflage eines Sozialfonds ganz klar zu verstehen gegeben, dass zumindest in Kaufering weiter mit ihnen gerechnet wird. Gleichzeitig ist es aber auch ein Signal, dass Hilti eine Ausweitung der Kurzarbeit über die beantragten sechs Monate hinaus nicht ausschließt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren