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Kneippen-Aus: Das „FuHa“ wird fehlen

Kneippen-Aus: Das „FuHa“ wird fehlen
Kommentar Von Stephanie Millonig
12.11.2019

Das „FuHa“ muss dichtmachen. Für viele ist das ein Schock. Wer mit Berliner oder Hamburger Freunden dort einläuft, bekommt einen bewundernden „Dass-es-so- was-hier-gibt“-Spruch zu hören. Kneipen wie das FuHa mit alternativem Charme, lässiger Musik im Hintergrund und immer gutem Essen gibt es nur noch wenige.

Die Partys sind legendär, kaum dass man Luft zum Atmen hat. Ebenso die Konzerte, bei denen Stephan Wilkening spannende Bands in den kleinen Ort brachte, die damals noch keiner kannte. Auch wenn es eine Szenekneipe sein mag – diese Szene ist recht bunt: vom Handwerker über den Oldtimerschrauber bis hin zur Schülerin – Jung und Alt sitzen an einem Tisch. Fehlen wird dieses Lokal denen, die einen Teil ihrer Jugend mit dieser Wirtschaft verbinden. Und vielleicht auch ein paar Dettenhofenern, die keine Stammgäste waren. Denn verloren gehen wird auch ein Gebäude mit Geschichte.

Über Jahrzehnte ist das FuHa zur Institution geworden – ebenso der Familien-Sonntagabend, wenn draußen unzählige Kinder über die Klettergerüste turnen. So bleibt jetzt für viele noch ein wenig Zeit, ihre Kultkneipe zu genießen und zu hoffen, das Piefke eine neue „Höhle“ für Füchse und Hasen findet.

Der Artikel zum Kommentar:Gastronomie: Die Kultkneipe “Fuchs und Has“ ist bald Geschichte

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