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19.03.2010

Kommandant beklagt fehlende Räume

Riederau Kommandant Rainer Eckl berichtete bei der Jahreshauptversammlung, dass die Riederauer Wehr noch nie so viele aktive Mitglieder hatte, die auch noch eine so breite Ausbildung hätten. "Das sind fast schon kleine Berufsausbildungen nebenher", stellte Eckl fest.

In seinem Bericht vor 31 anwesenden Mitgliedern schlug er auch einige kritische Töne an: Er bemängelte, dass die Räumlichkeiten der Feuerwehr zu wenig Platz bieten würden. "Woanders sind Jugendräume kein Luxus, bei uns ist es kein Thema", erläuterte der Kommandant. Weiterhin kritisierte er, dass "die Parkplätze und die Ausfahrt vor dem Feuerwehrhaus stillschweigend ignoriert werden". Durch das gegenüberliegende Kinderhaus würden viele Eltern ihr Auto vor der Feuerwehr abstellen. "Wenn dann ein Feuerwehrfahrzeug schnell raus muss, blockieren die Autos alles", so Eckl. "Es ist populär geworden, an der Feuerwehr zu sparen", machte der Kommandant deutlich, "wenn man aber an der Sicherheit spart, kommt es irgendwann auf jeden Einzelnen zurück." Weiterhin berichtete Eckl von den Aktivitäten der Feuerwehrler im vergangenen Jahr. Beim Sommerfest des Kinderhauses habe man das Rahmenprogramm gestaltet, "die Kinder hatten Spaß und haben gleichzeitig auch was gelernt". Vorstand Johann Vetterl berichtete, dass der Verein sich im vergangenen Jahr an unterschiedlichen Veranstaltungen beteiligt habe. Bürgermeister Herbert Kirsch bedankte sich bei allen Mitgliedern der Wehr für die geleistete Arbeit. Sowohl die Feuerwehr als auch das Vereinsleben seien intakt. Er könne jedoch nicht feststellen, dass die Gemeinde an der Sicherheit spare. "Das ist immer außer Diskussion gestanden", so Kirsch.

Ehrungen

Im Anschluss wurden Rudolf Egger, Claudia Reitinger und Jürgen Zirch für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Walter Himmer von Kreisbrandrat Johann Koller und Kreisbrandmeister Josef Ender das Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande verliehen. Nach 43 Jahren wurde Josef Vetterl aus dem aktiven Dienst verabschiedet, da die Altersgrenze laut Feuerwehrgesetz bei 63 Jahren liegt. Johann Vetterl überreichte ihm als Dank für seine geleistete Arbeit einen Gutschein für eine Woche Urlaub in Bayerisch Gmain.

Abschließend durften 24 Wahlberechtigte den ersten Vorstand, den Schriftführer und die Kassenprüfer wählen. Dabei wurden die Vertreter der jeweiligen Posten einstimmig bestätigt. (rosch)

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