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Landkreis Landsberg

10.05.2015

Kommen nach den Transall die Wissenschaftler?

Wenn die Transall den Fliegerhorst in Penzing verlassen, stellt sich die Frage nach der weiteren Nutzung des Areals.
Bild: Lufttransportgeschwader 61

Landrat Thomas Eichinger will Hochschule auf den Fliegerhorst nach Penzing holen, wenn die Bundeswehr dort abzieht

Bei der Kreis-CSU bleibt personell alles beim Alten, Alex Dorow wurde als Vorsitzender bestätigt. Herausforderungen der Zukunft skizzierte Landrat Thomas Eichinger. Sein Ziel, den Landkreis als Bildungs- und auch Wissenschaftsstandort zu festigen, hatte er schon mehrfach dargestellt, beim Kreisverbandstreffen wurde er dazu konkret: Eichinger will versuchen, dass sich ein Lehrstuhl einer Fachhochschule in Penzing niederlässt, wenn die Bundeswehr den Fliegerhorst verlassen hat, was ab 2018 der Fall sein soll.

Landsberg zähle zu den am stärksten wachsenden Landkreisen, führte Eichinger zu Beginn seiner Rede aus, dass die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden muss. Die Heimat erhalten, während man sie weiterentwickelt, sieht er als Aufgabe der CSU. Eichinger hat dazu konkrete Vorstellungen: Wenn der Fliegerhorst in Penzing aufgelöst wird, sei dies eine sehr große Konversionsfläche. Man solle die Chancen nutzen und darauf hinwirken, dass sich dort ein Lehrstuhl einer Fachhochschule ansiedelt, so sein Wunsch. Bleibt es bei der zunehmenden Zahl von Asylbewerbern, rechnet Eichinger damit, dass der Landkreis 2017 bis zu 2000 Flüchtlinge unterzubringen hat und stellt die Frage, wann die Integrationsfähigkeit erreicht ist. Seiner Meinung nach müssten andere EU-Länder mehr in die Pflicht genommen werden. Hinsichtlich des sehr großen ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge lobte er: „Wir sind sehr positiv unterwegs“.

Alex Dorow zog in seiner Rede eine positive Bilanz der vergangenen zwei Jahre samt der Wahlergebnisse bei Kommunal-, Landtags- und Europawahl. Zu Beginn seines Vortrags gab es statistische Zahlen: Der Kreisverband hat derzeit 1088 Mitglieder wovon 220 weiblich sind, was einem Anteil von rund 20 Prozent entspricht. „Da bleibt Luft nach oben“, sagte Dorow. Insgesamt sei die Entwicklung bei den Neumitgliedern positiv, nachdem es 2010 einen Tiefpunkt gegeben habe.

Wichtiger Erfolg der Kommunalwahl ist für Dorow, dass die CSU mit Thomas Eichinger wieder den Landrat stellt, wenngleich die Fraktion im Kreistag Mandate verloren habe. Drei Rathäuser seien im Landkreis hinzugewonnen worden, zwei verloren. Im Landtag sei der Landkreis mit zwei Abgeordneten, Dr. Thomas Goppel und ihm selbst, vertreten. Zu den Ortsverbänden kommen die inhaltlich arbeitenden Arbeitskreise der CSU hinzu, deren Aktivitäten Dorow schilderte.

Im Augenblick nicht aktiv ist die Christlich Soziale Arbeiterunion (CSA) im Landkreis. Dorow setzt darauf, dass die CSA wieder neu entsteht. „Es ist wichtig, dass wir Flagge zeigen bei der Arbeitnehmerschaft.“ In der Kommunikation mit den Ortsverbänden will sich der Kreisverband stärker vernetzen, hier sollen sich auch die Stellvertreter von Dorow stärker einbringen. Auch der Kreisgeschäftsführer Rainer Jünger soll eine aktivere Rolle spielen. Workshops für die Ortsverbände, beispielsweise zur Öffentlichkeitsarbeit, seien geplant.

Bei den Wahlen wurden als Stellvertreter für Dorow Susanne Plesch (Dießen), Kathrin Grabmeier (Weil), Peter Ditsch (Prittriching) und Michael Kießling (Denklingen) bestätigt. Schatzmeister bleibt Michael Maas aus Landsberg und Schriftführer Manfred Hederer. Neu als zweiter Schriftführerin ist Heidrun Hausen aus Landsberg.

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